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Länger ist doch besser! Der Sinn und Zweck von Schornsteinverlängerungen

4 months ago

Welchen Sinn haben Schornsteinverlängerungen?

Viele Hausbesitzer haben noch nie darüber nachgedacht, ob der Edelstahlschornstein an ihrem Haus die richtige Länge hat. Sie denken, dass er doch einfach nur den vom Kaminofen erzeugten Rauch nach außen ableiten muss und es zu diesem Thema auch nicht mehr zu sagen gibt. Das ist aber nicht ganz wahr. Denn vor allem bei sogenannten energieeffizienten Neubauten, wie etwa bei Passivhäusern oder Niedrigenergiehäusern, fallen sofort die relativ langen Außenschornsteine auf. Der folgende Text erläutert, warum die Länge zumindest bei diesem Thema eine wichtige Rolle spielt.

Welche Gründe kann es für eine Schornsteinverlängerung geben?

Wenn der Rauch gut durch den Kamin abzieht und eine gute und weitestgehend rückstandslose Verbrennung erreicht wird, muss nicht gehandelt werden. Anders sieht es aus, wenn er nicht wie gewünscht nach außen geleitet werden kann. Denn dadurch reicht in vielen Fällen auch der Zug nicht aus, um eine effiziente Verbrennung zu erhalten. Dann bleiben ungewollte Rückstände im Schornstein, die den kompletten Vorgang stören können. Um das zu verhindern, sollte darüber nachgedacht werden, den Schornstein zu verlängern. In vielen Fällen ist das die einfachste und zugleich auch effektivste Lösung.

Denn durch die Verlängerung erhöht sich der sogenannte physikalische Kamineffekt. Dieser saugt durch Unterdruck den Rauch an und stößt ihn nach oben aus. Somit kann also durchaus gesagt werden, dass ein langer Schornstein in den meisten Fällen effektiver ist als ein kürzeres Modell. Zudem ergibt sich durch die Erhöhung auch der positive Nebeneffekt, dass die Nachbarn weniger von den Rauchgasen gestört werden. Und wenn die eigene Schornsteinmündung höher liegt als die Schornsteine der angrenzenden Häuser, sinkt das Risiko, dass sie Fremdstoffe einsaugt. Zudem kann es auch Sinn machen, den Schornstein zu verlängern, wenn regelmäßig sogenannte Fallwinde vorherrschen. Denn auch diese können den Zug negativ beeinflussen. Wird der Schornstein verlängert, können die Winde weniger anrichten.

Welche Arten der Schornsteinverlängerung gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten der Schornsteinverlängerung. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich daher ausführlich von einer geeigneten Firma beraten lassen. Hier macht es durchaus Sinn, wenn an dem Tag auch der Schornsteinfeger anwesend ist. Denn dieser muss den Umbau später schließlich auch abnehmen. Häufig ist im Zusammenhang mit diesem Thema von dem Ausdruck „ wirksame Höhe“ zu hören. Er wird über die sogenannte Norm EN 15287-1 definiert und gibt genau die Distanz vom Rauchgaseintritt zu der Mündung an. 500 Millimeter bis 3.000 Millimeter sind gängige Längen für eine Schornsteinverlängerung.

Für gemauerte Ausführungen sind sowohl einwandige wie auch doppelwandige Varianten erhältlich. Allerdings haben Erstere nur den Zweck, alle Vorschriften in Bezug auf eine bestimmte Bauhöhe zu bedienen. Die doppelwandige Schornsteinverlängerung kann dagegen den Zug und damit auch die Effizienz des Schornsteins deutlich verbessern. Wichtig ist allerdings, dass die Isolierung mindestens 32,5 Millimeter dick ist. Dadurch bleibt die Wärme möglichst lange im Schornstein und kann dort wirken. Grundsätzlich sollte beim Kauf neben der Länge auch auf Qualität geachtet werden. Denn nur dann kann die Schornsteinverlängerung den gewünschten Effekt erzielen.

Der Schornsteinfeger- Aufgaben und Zuständigkeiten im Bereich Schornstein

5 months ago

Zuständigkeiten

In diesem Beruf ist die wichtigste Aufgabe, dass der Schornstein, egal ob im Innen- und Außenbereich, überwacht werden muss. Das bedeutet also, dass die Reinigung der Schornsteine nicht die einzige Tätigkeit bei der Ausübung dieses Jobs ist. Weiterhin gibt es noch viele weitere Dinge in Bezug auf einen Schornstein, welche vom Schornsteinfeger durchgeführt werden müssen. Darunter zählt auch, dass er den Menschen bei allen Fragen zum Thema des Rauchabzugs mit seiner Fachkompetenz zur Verfügung stehen muss. Ebenso gehört auch die Beratung der Menschen zu den Aufgaben, wenn diese zum Beispiel Rat benötigen bei dem nachträglichen Einbau eines Kaminofens. Der Schornsteinfeger kann genau angeben, was dafür wichtig und zu beachten ist. In diesem Falle ist es unbedingt notwendig zu wissen, dass zur optimalen Nutzung einer primären Feuerungsstätte bei dem gemauerten Kamin ein zweiter Rauchabzug oder Schornstein realisiert werden muss. Dafür wird dann sehr oft ein doppelwandiger Edelstahlschornstein eingebaut. Wenn dies dann in die Tat umgesetzt wird, müssen viele gesetzliche Richtlinien eingehalten werden. Diese beinhalten nicht nur die Form, die Höhe und den Durchmesser von dem Schornstein, sondern auch noch vieles andere. Im Großen und Ganzen existiert eine Aufteilung in vier Tätigkeitsbereiche bei dem Beruf des Schornsteinfegers:

  • neutrale Beratung
  • Sicherheit
  • Umweltschutz
  • Brandschutz

Aufgaben eines Schornsteinfegers

Es gibt aber noch viele weitere so genannte Hoheitsaufgaben bei dem Schornsteinfeger. Dazu gehört, dass Feuerungsanlagen abgenommen werden müssen, ein so genanntes Kehrbuch geführt werden muss, ein Feuerstättenbescheid ausgestellt werden muss und natürlich auch die Feuerstätten regelmäßig begutachtet und geprüft werden müssen. Pflicht ist hierbei eine Begehung und Prüfung der Feuerstätten innerhalb von sieben Jahren zweimal. Nur die zuständigen Bezirksschornsteinfeger dürfen diese Hoheitsaufgaben übernehmen. Dabei ist es völlig irrelevant von welcher Art die Feuerungsanlage ist. Die Tätigkeiten bei dem Beruf eines Schornsteinfegers zeichnen sich durch eine gewisse Vielfältigkeit aus. Hierbei geht es insbesondere um Anlagen, die dafür benötigt werden, wenn ein Rauchabzug in Betrieb genommen wird, zum Beispiel ein Edelstahlschornstein. Es ist auf jeden Fall erforderlich, dass derjenige der diesen Beruf als Fachkraft ausführt die Feuerungsanlagen in regelmäßigen Abständen überprüft und die passenden Messungen durchführt. Folgende Anlagen können es zum Beispiel sein, bei denen in bestimmten Wartungsintervallen Kontrollen durchgeführt werden müssen: Pelletheizungen, Gasheizungen, gasbetriebenen Durchlauferhitzer und Ölheizungen. Nebenbei muss der Schornsteinfeger hierbei auch die Reinigung und Überprüfung des jeweiligen Schornsteins übernehmen. Das ist aber noch lange nicht alles. Weiterhin ist es wichtig, dass er Messungen durchführt, um sicher gehen zu können, dass die gesetzlichen Richtwerte auch eingehalten werden. Durch die ganzen gesetzlichen Regelungen und Auflagen ist es ein Muss, dass vor der Installation eines Edelstahlschornsteins erst der Schornsteinfeger um Rat gefragt wird. Nur so können auch die entsprechenden Voraussetzungen bei der Realisierung berücksichtigt werden. Alle Auflagen, welche hierbei beachtet werden müssen, sind abhängig von der jeweiligen Region und dem Umfeld und beinhalten Brandschutzbestimmungen, Umweltschutz und auch die Höhe, die der gewünschte Schornstein haben muss. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Bewohner aus der Nachbarschaft nicht gestört werden durch diverse Einflüsse von dem Schornstein.

Auswirkungen Wegfall des Schornsteinfeger Monopols - Entstehung unabhängiger Dienstleister

Es gab ein gesetzliches Schornsteinfeger-Monopol, in dem festgehalten war, dass alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Feuerungsanlagen und Heizsystemen nur vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger durchgeführt werden dürfen. Diese Regelung fiel dann am 01. Januar 2013 weg. Das bedeutet, dass jeder, der nachträglich einen Kaminofen einbauen möchte, sich an einen unabhängigen Dienstleister wenden kann um dieses Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Alle wichtigen und notwendigen Ausbildungen, Unterweisungen und Zertifikate, die für diese Tätigkeit unabdingbar sind, kann jeder Dienstleister ohne Probleme erwerben. Der Bezirksschornsteinfeger muss aber immer noch die endgültige Abnahme übernehmen, denn erst nach der Zustellung des Feuerstättenbescheids kann der Kaminofen mit Edelstahlschornstein in Betrieb genommen werden. Für einen reibungs- und problemlosen Ablauf und eine gute Planung ist es unbedingt notwendig, dass im Vorfeld eine fachgerechte Beratung durch einen Schornsteinfeger erfolgen muss. Nur dadurch können auch die wichtigsten Punkte in Bezug auf Brandschutz und Sicherheit berücksichtigt werden. Die Verwendung von Edelstahlschornsteinen ist nicht nur als Ergänzung von Heizsystemen möglich. Ebenso können sie als Rauchabzug für die Hauptheizquelle genutzt werden. Die Edelstahlschornsteine sind Systeme, welche aus sehr hochwertigen Materialien bestehen. Dadurch können sie mit einer extrem hohen Lebensdauer aufwarten. Weiterhin ist es möglich, dass die Schornsteinsysteme individuell an die gegebenen Anforderungen angepasst werden können. Das führt dazu, dass eine unkomplizierte und komfortable Installation gewährleistet werden kann. Sie müssen einfach nur noch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger um Rat fragen. Dieser wird Ihnen dann auch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Todesfalle Kohlenmonoxid – Warum ein guter Schornstein lebenswichtig ist

6 months ago

Laut der Zeitschrift Focus sterben jährlich ungefähr 1.000 Menschen an einer sogenannten Kohlenmonoxidvergiftung. So erging es auch sechs Jugendlichen in Unterfranken, die eigentlich nur einen schönen Abend in einer Gartenhütte erleben wollten. Der Fall ging immer wieder durch die Medien, da zunächst nicht klar war, woran sie starben. Schließlich wurde aber bekannt, dass auch hier eine Kohlenmonoxidvergiftung die Ursache war. Daher ist es sehr wichtig, dass Jugendlichen schon früh gezeigt wird, wie sie verantwortungsvoll mit Feuer, Rauch und diversen Verbrennungsprozessen umgehen.

Was genau ist Kohlenmonoxid?

Das Gefährliche an Kohlenmonoxid ist, dass es ein geruchloses Gas ist. Es entsteht, wenn Holz, Kohle oder sogenannte Pellets verbrannt werden. Die Betroffenen nehmen es über die Atmung auf. Im Körper bindet das Kohlenmonoxid den Blutfarbstoff Hämoglobin. Bereits eine sehr geringe Konzentration (1,2 Prozent) reicht aus, damit ein Mensch bewusstlos wird. Und zumeist dauert das nur wenige Sekunden oder Minuten. Oft treten bei einer Kohlenmonoxidvergiftung leichtere Kopfschmerzen und Übelkeit als erste Warnzeichen auf. Wer diese erkennt, kann es vielleicht noch schaffen, nach draußen zu gelangen oder die Fenster zu öffnen. Wenn aber eine Bewusstlosigkeit eingetreten ist, hilft häufig nur noch die externe Zufuhr von Sauerstoff. Geschieht dies nicht, sterben die Betroffenen an einem Erstickungstod.

Wie entsteht ein Kohlenmonoxidsaustritt?

Grundsätzlich wird bei jedem Verbrennungsprozess Kohlenmonoxid freigesetzt. Daher sollte hierbei immer verantwortungsbewusst gehandelt werden. Hierzulande gibt es dazu strenge Regeln, die bei Nichtbefolgen eine Geldstrafe zur Folge haben können. Zum Beispiel ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass eine Feuerstätte vor der Verwendung von einem Schornsteinfeger abgenommen und dann mindestens einmal jährlich kontrolliert werden muss. Dadurch soll gewährleistet werden, dass kein giftiges und gesundheitsschädliches Gas in den Wohnraum gelangt, sondern vernünftig durch einen Schornstein oder auch Edelstahlschornstein abzieht. Auch bei Ferienwohnungen oder Kleingartenhäusern, die mit ein einem Kaminofen beheizt werden, muss ein kontrollierter und sicherer Abzug gewährleistet sein. In diesen Fällen kann es Sinn machen, einen Schornstein aus Edelstahl nachzurüsten.

Wie kann eine Kohlenmonoxidvergiftung verhindert werden?

1. Einen sicheren Abzug durch den Schornstein gewährleisten

Immer wenn ein Feuer in einem Gebäude, insbesondere in einem geschlossen Raum, entfacht wird, muss gewährleistet sein, dass der Rauch komplett durch den Schornstein nach draußen abziehen kann. Denn es kam in der Vergangenheit schon mehrfach zu Unfällen, weil die Gefahr falsch eingeschätzt wurde. Zum Beispiel wurde schon öfter ein Holzkohlegrill aufgrund von schlechtem Wetter mit in eine Gartenlaube genommen. Teilweise wurde ein solcher auch zum Heizen verwendet, was ebenfalls sehr gefährlich war.

2. Schornstein regelmäßig reinigen lassen

Auch ein durch Krähennester, Moos, Unrat oder Laub verstopfter Schornstein kann dafür sorgen, dass der Rauch, der bei der Verbrennung entstanden ist, nicht richtig abziehen kann und sich Kohlenmonoxid im Wohnbereich ansammelt. Um dies zu verhindern, sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob er noch richtig zieht. Hierfür wird am besten ein Schornsteinfeger beauftragt, der dann auch die erforderlichen Maßnahmen durchführen kann. Wenn er bemerkt, dass der Rauch ins Innere gelangt, muss unbedingt der Abzug gereinigt werden. Währenddessen sollte der Ofen zunächst ausgeschaltet bleiben.

3. Unterdruck unbedingt vermeiden

Vor allem in sehr gut isolierten Passivhäusern oder sogenannten Niedrigenergiehäusern werden häufig raumluftunabhängige Kaminöfen verwendet. Hierbei findet der Luftaustausch mithilfe spezieller Lüftungssysteme statt. Wenn dann in einem solchen geschlossenen System zum Beispiel mit einer Dunstabzugshaube eine Art Unterdruck erzeugt wird, kann dieser unter Umständen dafür sorgen, dass das Kohlenmonoxid und der Rauch vom Kamin in den Wohnbereich gelangen. Daher sollten diese beiden Systeme niemals zur gleichen Zeit verwendet werden. Heutzutage sorgen spezielle Sicherungen dafür, dass das nicht geschieht.

4. Rauchmelder installieren

Jeder Gegenstand kann theoretisch irgendwann einen Defekt erleiden. Das gilt auch für Schornsteine und Kamine. Und was dann passieren kann, wurde oben bereits erläutert. Allerdings lässt sich dies vermeiden, indem einige Rauchmelder in dem Haus installiert werden. Denn diese verfügen über spezielle Sensoren, die sich bemerkbar machen, wenn sich zu viel Kohlenmonoxid in der Luft befindet. Heutzutage sind Rauchmelder in Wohngebäuden in den meisten Bundesländern Pflicht.

Der unterschätzte Leistungsträger: Was ein Schornstein so alles ertragen muss!

7 months ago

Der Schornstein. Mehr als nur Schein.

Unser Schornstein sorgt dafür, dass heißer Rauch und giftige Abgase unserer heimischen Feuerstätte abgeleitet werden - aus unserem Heim hinaus in die Welt. Nur so können wir offenes Feuer in unseren Räumlichkeiten genießen und weiterhin Sauerstoff atmen. Ein Dank dem Schornstein, der zu wenig gewürdigt wird, geht es um unser modernes, gemütliches Wohnen. Doch was der Kamin dabei wirklich aushalten muss, welche Giftstoffe er aushält und welchen Witterungsbedürfnissen er sich stellen muss, das haben wir ein wenig genauer betrachtet. Dafür haben wir zunächst zu klären, was Rauch ist und woraus er besteht, sowie welche Verbindungen er mit dem Stein des Schorns eingeht.

Woraus besteht Rauch?

Wird Holz verbrannt entstehen vor allem zwei Dinge: Kohlendioxid und Wasser. Doch neben diesen zwei Produkten, zerfällt das verbrannte Holz noch in weitere Bestandteile: Kohlenmonoxid, Stickoxide und andere organische Verbindungen, wie die Asche, die übrigbleibt. In der Gasphase bilden sich darüber hinaus Alkene und Alkane. An den Rauch- und Aschepartikeln hingegen haften gefährliche polyzyklische Kohlenwasserstoffe. Schließlich kommen noch andere Typen von Aromaten hinzu, wie Aldehyde, Carbonsäuren und Alkohole. Mit all diesen Stoffen hat sich unser moderner Schornstein auseinanderzusetzen. Das bedarf Stabilität, Festigkeit und noch einige andere weitere Eigenschaften, um den Rauchstoffen standzuhalten. Als Besonderheit kommt noch hinzu, dass die Rauchgase Säureanteile enthalten, die sich, im abkühlenden Zustand gerne an den Schornsteinwänden ablagern, diesen aber nicht (mehr) zersetzen. Bei älteren gemauerten Kaminen kann es zuweilen aber dann doch zu Versottungen durch die Säuren kommen, die dann in Durchfeuchtungen enden. Klar, dass diese ganzen Stoffe in konzentrierter und sich stauender Form in geschlossenen Räumen sich nicht gut auf die Gesundheit auswirken, muss nicht extra erwähnt werden. Dass es aber noch weltweit über zwei Millionen Tote aufgrund von Holzrauchvergiftungen gibt, ist schon erwähnenswert. Das nämlich hat die Weltgesundheitsorganisation herausgefunden. Die meisten der Toten kommen jedoch aus weniger entwickelten Ländern, die noch den Vorzug haben an offenen Feuerstellen kochen und schlafen zu dürfen. Hier gibt es weitaus weniger Schornsteine und erst recht keine aus modernen Produktionen, wie beispielsweise unsere Edelstahlschornsteine.


Ablagerungen im Schornstein

Die Luft für uns Menschen zum Atmen zu reinigen, ist die vorzüglichste Aufgabe eines Schornsteins. Dafür nimmt er aber auch allerhand auf sich. Vor allem in den Bereichen der Ablagerungen und der Hitze, die der Kamin auszuhalten hat. Ältere Schornsteine sind nicht so hitzebeständig wie ihre modernen Verwandten, die Edelstahlschornsteine. Je weniger Hitze der Kamin vertragen kann, desto mehr Ablagerungen können sich bilden und diese sind vor allem Giftstoffe und Rückstände, die man wirklich nicht in seinem Edelstahlkamin haben möchte. Nicht für einen selbst und auch nicht für den Schornstein. Denn dessen Innenwände werden durch die Säure ebenfalls angegriffen und zunehmend porös. Die Ablagerungen, die sich in der Innenseite des Schornsteins bilden, sind entweder Glanzruß oder Schmierruß, welcher teerhaltig ist.

Jetzt kommen wir zu einem weiteren gefährlichen Part: Die eben beschriebenen Ablagerungen können sich bei zu starker Hitzeentwicklung entflammen. Hitze entwickelt sich desto schneller, je mehr Ablagerungen im Schornstein vorzufinden sind. Im schlimmsten Fall können die Flammen sogar auf den Dachstuhl übergreifen. Damit unser Schornstein etwas aushalten kann, hat er hitzebeständig zu sein. Am besten, Sie verwenden einen doppelwandigen und hochwertigen Edelstahlschornstein.

Auswirkungen von Witterung und Hitze auf Schornsteine

Kamine haben so einiges auszuhalten. In ihnen herrschen Höchsttemperaturen und außen weht ihnen der Wind um die Ohren. Das stellt auch besondere Anforderungen an das Material und seinen Hitzeausgleich. Bis zu 600°C können moderne Schornsteine aus dem Fachhandel aushalten, so auch die Edelstahlschornsteine von Schornstein ES. Und das müssen sie auch. Der Temperaturunterschied, den es zu bewältigen gilt, fordert dem Rauchabzug viel ab. Ebenso dem verwendeten Material, aus dem er gefertigt wurde. Deswegen kommt es auf ein besonders hochwertiges Material an. Wir verwenden V4A Edelstahl innen und V2A Edelstahl außen.

Den Schornstein regelmäßig überprüfen und reinigen

Schornsteine mögen es, wenn man sich gelegentlich um sie kümmert, kontrolliert und sie auch reinigt. Weiß man erstmal, was so ein Schornstein zu leisten hat, versteht man auch, wenn er es mag, von Zeit zu Zeit grundgereinigt zu werden. So werden Ablagerungen entfernt und die Gefahr eines Kaminbrands und schlechter Abluft vermieden. Denn Kamine haben einwandfrei zu funktionieren. Also drücken Sie beim nächsten Schornsteinfegerbesuch mal ein Auge zu.

Mein Schornstein brennt! Was muss ich tun?

7 months ago

Seit geraumer Zeit nehmen die Notrufeingänge aufgrund von Schornsteinbränden kontinuierlich zu. Früher waren eher ländliche Regionen betroffen, wobei ein Schornsteinbrand auch heutzutage in Großstädten keine Seltenheit darstellt. Gleiches gilt für den Funkenflug, welcher auch bei Ihrem Schornstein entstehen kann.

Was ist der Ausschlaggeber?

Ausschlaggebend hierfür ist ganz einfach die immer größer werdende Beliebtheit vom Kaminofen und Edelstahlschornstein. Viele Menschen Heizen fehlerhaft und sind unachtsam, da sie es nicht für notwendig halten, sich im Vorfeld über das richtige Befeuern solcher Anlagen zu informieren. Denn auch so ist es einem Schornsteinbrand ein Leichtes sich zu entfachen.

Aber wie kann ein Schornstein überhaupt in Brand geraten?

Im Grunde genommen kann ein Schornstein nicht brennen, da er aus feuerfestem Material errichtet wurde. Dies gilt für alle herkömmlichen gemauerten Schornsteine als auch für neuerdings gern gewählte Edelstahlschornsteine. Was ist dann der Grund? Wenn man von einem Schornsteinbrand spricht, meint man eigentlich einen Rußbrand. Dieser entsteht immer dann, wenn sich Ruß im Schlot ablagert und schließlich Feuer fängt. Ruß entsteht immer dort, wo die Verbrennung ins Stocken gerät und nicht vollständig abgeschlossen wird. Welcher Ruß im Endeffekt entsteht und verbrennt ist abhängig davon, mit welchem Brennstoff man feuert. Feste Brennstoffe beispielsweise führen zu Ablagerungen von Schmier- und Glanzruß an der Schornsteinwand, wogegen flüssige und gasförmige Stoffe zu Flockenruß führen.

Und wann brennt der Ruß?

Der Ruß gerät im Schornstein erst dann in Brand, wenn z.B. ein Funken als Zündungsquelle aus der Feuerstätte zu ihm gelangt. Dies geschieht über lodernde Flammen oder einfache Funken, die aus dem Ofen in den Edelstahlkamin gelangen. Ebenfalls für einen solchen Brand ausschlaggebend kann trockenes Holz sein bzw. Brennstoffe, die enorme Temperaturen in der Feuerstelle erzeugen. Ein Kamin- oder Schornsteinbrand wird zudem immer dann gefördert, wenn es sich um Glanzruß handelt, da hierbei der Kohlenstoff in Kombination mit Luftpartikeln sehr subtil verteilt ist. Hierdurch werden die Entzündung und auch die Ausbreitung vom Schornsteinbrand deutlich gefördert.

Welche Ursachen gibt es noch?

Unterschiedliche Bedingungen können für die Entstehung von Schornsteinbränden verantwortlich sein. Welche das sind, erfahren Sie nachfolgend. Ein möglicher Grund ist beispielsweise die Verwendung von Brennstoffen, die lange Flammen hervorrufen, so wie Nadelhölzer. Deren Flammen können nämlich vom Feuerraum bis in die Abgasanlage vordringen. Ein sehr häufig auftretendes Problem ist zudem die Verwendung von feuchtem Holz. Seltener aber dennoch nicht ungefährlicher ist das Verbrennen von Plastik oder anderen künstlichen Stoffen. Dies kann zur Verpechung vom Schornstein führen, welche sich durch den kleinsten Funken entzünden lässt. Starke Winde und Orkanböen können für eine ansteigende Geschwindigkeit des Zuges sorgen und den Brand ebenfalls hervorrufen. Bedenklich und nicht außer Acht zulassen ist selbstverständlich auch das korrekte Kehren vom Schornstein oder Edelstahlschornstein durch den Schornsteinfeger, sowie die im Vorfeld erfolgte korrekte Ermittlung des Querschnitts bzw. Durchmessers. Eine ausreichende Sauerstoffzufuhr sollte zudem gegeben sein.

Woran erkenne ich, dass mein Schornstein brennt? 08.01.2018 14:51:26

Zunächst ist die logischste Antwort auf diese Frage, lodernde Flammen, die aus der Mündung von Ihrem Schornstein schlagen. Dicker gelb-schwarzer Rauch ist ebenfalls ein Anzeichen für einen Brand, sowie eine erhöhte Außentemperatur an der Schornsteinwand.

Wie reagiere ich auf einen solchen Brand?

Bei einem Schornsteinbrand handelt es sich um einen ernstzunehmenden Notfall der eines Einsatzes der Feuerwehr bedarf. Demnach greifen Sie schleunigst zum Hörer und wählen die 112 der Notrufzentrale. Schornsteine, die noch nicht allzu alt sind, sollten einem Brand in der Regel standhalten. Dennoch kann es ab und an bei gemauerten Kaminen dazu kommen, dass bauliche Mängel vorliegen und somit für eine Ausbreitung des Schornsteinbrandes sorgen. Zusätzlich können solche Mängel dazu führen, dass Abgase und Brandgase in den Wohnraum gelangen. Des Weiteren kann sich Ruß durch Nichtentzündung und die entstandene Wärme ausbreiten und ausdehnen und somit für eine Verschließung des Schornsteins sorgen.

Wie löscht man einen solchen Schornsteinbrand?

Dies tun Sie auf gar keinen Fall selbst. Sie betätigen den Notruf und verständigen auf direktem Wege die Feuerwehr. Diese wird vor Ort als erstes prüfen, wie der Schornstein in Brand geraten konnte und das Gebäudeinnere entlang des Schornsteins auf etwaige Risse und Schäden untersuchen. Primär geht es der Feuerwehr darum, ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern und diesen zu überwachen. Enorm wichtig ist dabei, dass mögliche weitere Glutnester entdeckt und bekämpft werden. Unter keinen Umständen soll ein Kaminbrand mit Wasser bekämpft werden, da sich dieses bei Erhitzen in Dampf umwandelt, welcher wiederum einen zu hohen Druck erzeugt. Ein Kamin hält diesem Druck nur schwer stand und könnte ggf. sogar explodieren. Sollte der Brand keine Anstalten machen, den Schornstein ruhen zu lassen, so geht die Feuerwehr in den meisten Fällen mit Löschpulver gegen ihn vor. Der Bezirksschornsteinfegermeister wird übrigens bei Schornsteinbränden ebenfalls alarmiert und wohnt dem Löschvorgang bei. Nach Beendigung des Löschvorgangs liegt es nämlich an ihm, den Schornstein zu überprüfen und ihn schlussendlich für eine weitere Benutzung freizugeben.

Wie beuge ich einem Schornsteinbrand vor?

Sie schützen sich am besten, wenn Sie darauf achten, Ihre Feuerstätte korrekt zu befeuern bzw. zu heizen. Zudem sollte der Schlot mindestens einmal jährlich vom Kaminkehrer inspiziert werden. Man spricht hier von der gesetzlich verordneten Kehrpflicht.

Schornstein, Kaminofen, Feuer, Flamme, Licht & Wärme

8 months ago

Wenn man einen Edelstahlschornstein bezieht, dann nicht aus irgendeinem x-beliebigen Grund. Man möchte sein Eigenheim erhellen und wohnlich behaglich gestalten und hierzu benötigt man eben Licht und auch Wärme. Und genau das bietet Ihnen ein Schornstein.

Doch warum zehrt der Mensch gerade nach diesen Dingen? Feuer zählte bereits bei den alten Griechen als eines der vier Elemente. Es hat maßgeblich zur menschlichen Evolution beigetragen und der Menschheit zu einem enormen Sprung verholfen. Wenn es im Feuer knistert und lodert fühlt man sich direkt geborgen und wohl in seinem Umfeld. Gleiches gilt für Kerzenschein.

Das Feuer und der Mensch

Seit jeher erfreut sich die Menschheit am Licht und der Wärme welche durch ein Feuer entfacht werden. Doch warum ist das so? Die menschliche Psyche ist extrem anfällig für die beruhigende Wirkung von prasselndem und knisterndem Feuer im Kamin. Selbstverständlich auch für die abgestrahlte Wärme und ganz besonders in kalten, nassen und dunklen Monaten. In dieser Zeit beschließt man zudem, das Gefühl zu teilen, nicht einsam zu sein, sondern in Gesellschaft die gleiche schöne Geborgenheit zu empfinden, die flackerndes Kaminfeuer für uns Menschen bereithält.

Geschichtliche Hintergründe

Diverse Geschichten und Mythen verweisen auf die wundersame Wirkung von Feuer. Insbesondere dreht es sich hier um Traditionen und Riten. Viele alteingesessene Stämme praktizieren bis heute den Tanz um das Feuer. Zu Ostern entfachen wir bundesweit kleinere und größere Osterfeuer und zum Jahresende schießen wir an Silvester zahlreiche bunte Feuerwerkskörper gen Himmel. Feuer schafft eine ganz eigene spezielle Atmosphäre die in uns Menschen eine ganz besondere Verbundenheit hervorruft. Teilweise schreibt man Feuer sogar eine Art therapeutischen Effekt zu.

Woher stammt dieser Einfluss auf uns?

Wie bereits erläutert, verbinden wir mit Licht und der mit Feuer verbundenen Wärme ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Gefühl wird immer essentieller je kälter und dunkler die Jahreszeit und es somit auch draußen wird.

Und woher stammen die unterschiedlichen Farben im Feuer?

Ihr Kaminfeuer kann unterschiedliche Farben aufweisen. Dies ist immer abhängig von der Temperatur des Feuers, wobei Flammen, die weniger Sauerstoff aufweisen rötlich erleuchten und die mit mehr Sauerstoffgehalt eher bläulich schimmern. Kerzen hingegen weisen oftmals orange-gelbliche Färbungen auf.

Die Farben des Feuers sind von der Temperatur abhängig, so dass sauerstoffärmere Flammen rötlich schimmern und sauerstoffreiche bläulich. Die Kerzenflamme nimmt typischerweise eine gelb-orange Färbung an.

Die chemische Reaktion beim Verbrennungsvorgang

Flammen zu erklären ist nicht die leichteste Angelegenheit, da hier mehrere chemische Elemente reagieren. Allgemeinhin handelt es sich bei Feuer um Oxidation, einen Prozess der die Entstehung von Flammen hervorruft. Sauerstoff dient hierbei als Oxidator. Kohle, Holz, Benzin und Erdöl enthalten Kohlenstoff. Die Zusammenführung dieser Stoffe mit Sauerstoff und einem entzündenden Funken bewirkt schließlich die Verbrennung.

Und das ist für meinen Schornstein ungefährlich?

Ja, diesen Vorgang gibt es schließlich überall, wo es brennt. Feuer und Flammen bleiben zudem im Feuerraum von Ihrem Kaminofen und gelangen gar nicht erst bis in Ihren Edelstahlschornstein. Sie können also beruhigt heizen, es sich gutgehenlassen und brauchen sich nicht um Edelstahlschornsteine oder andere Dinge den Kopf zu zerbrechen, während Sie sich wohlig warm vor Ihrem Kaminofen an den lodernden Flammen erfreuen.

Kennzeichnung der Schornsteine

8 months ago

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum auf Ihrem Schornstein eine lange Nummer aufgedruckt bzw. eingestanzt ist? Für den Fall, dass Sie sich diese Frage eines Tages stellen, beispielsweise beim Kauf von einem Leichtbauschornstein oder einem doppelwandigen Edelstahlschornstein, bekommen Sie hier im Nachfolgenden eine Antwort.

Warum gibt es eine Kennzeichnung für Schornsteine?

Für jeden Schornstein gibt es eine Leistungserklärung des Herstellers. Diese Leistungserklärung basiert auf der technischen Dokumentation des Herstellers und soll dem Hausbesitzer mehr Sicherheit bezüglich der Qualität des Schornsteins bieten. Laut EU-Norm müssen alle Bauprodukte inklusive Schornsteine mit einer Leistungserklärung gekennzeichnet sein. Bei der Leistungserklärung handelt es sich um ein umfangreiches Dokument von bis zu drei Seiten. Um einzelne Schornsteine untereinander leichter vergleichen zu können, wurde ein einheitliches System der Klassifizierung eingeführt. Wesentliche Kriterien der Leistungserklärung werden hier in Kürzeln zusammengefasst. Dies wird nach DIN-Vorschrift EN 1856-1/2 und EN 14891-2 geregelt.

21.12.2017 08:33:10


Die Nummer auf dem Schornstein muss eine genaue Produktbezeichnung und CE-Kennzeichnung enthalten.
Ein Schornstein ohne Kennzeichnung darf laut den Landesverordnungen nicht verbaut werden.
Die Kennzeichnungsnummer ist nicht nur die Artikelbezeichnung oder die Modelnummer, sondern stellt die umfangreichere Leistungserklärung des Herstellers in Kurzform auf dem Schornstein dar.

Kennzeichnung im Detail

1. Stelle und 2. Stelle stehen für die Produktbezeichnung. Hier findet man die Charge, das Modell und die Serie von dem Schornstein.

Die 3. Stelle steht für den Verwendungszweck.

An der 4. Stelle findet man den Namen und die Anschrift des Herstellers.

Falls diese vorhanden sind, stehen an 5. Stelle die Kontaktdaten eines Bevollmächtigten.

Die 6. Stelle sagt aus, nach welchem festgelegten und klassifizierten System die Leistungsbeständigkeit von dem Schornstein bewertet und geprüft wurde.

Die 7. Stelle besagt, welche neutrale Zertifizierungsstelle vor Ort im Werk kontrolliert hat.

An 8. Stelle findet man die Leistungsmerkmale des Schornsteins, welche Leistung der Schornstein erbringen soll und die EU Norm, die erfüllt wird. Leistungsmerkmale wären beispielsweise die Druckfestigkeit, der Strömungswiderstand, der Wärmedurchlasswiderstand und der Korrosionswiderstand.

An 9. Stelle steht die juristisch gültige Erklärung und Unterschrift.

Beispiel ES Chimney System

System-Abgasablage ES-TL EN 1856-1 T600 N1 D V2 L50050 G50

T600 steht für eine bestimmte Temperaturklasse. G(xx) steht für die Rußbrandbeständigkeit. Diese bezeichnet den notwendigen Abstand zu brennbaren Werkstoffen. Statt xx stehen in Klammern im Normalfall die mm-Angaben.

Unsere Edelstahlschornsteine entsprechen mit T600 der höchsten Temperaturklasse und weisen eine 25mm starke Isolierung aus Keramikfaser auf. Das verwendete Material ist V4A Edelstahl (innen) sowie V2A Edelstahl (außen).

Einfluss von Witterungsbedingungen auf Ihren Schornstein

8 months ago

In gewissen umweltbedingten Situationen kann es zu so genannten Inversionswetterlagen kommen. Dies bedeutet, dass untere Schichten der Luft kälter sind, als die darüber liegenden höheren Schichten. Hieraus resultiert eine höhere Belastung durch Feinstaub und eine zeitweise Dysfunktion des Zugverhaltens von Ihrem Edelstahlschornstein. Solche Wetterbedingungen sind demnach nicht außer Acht zu lassen. Bei Auftreten eines solchen Umwelteinfluss’ ist es ratsam, Ihren Schornsteinfeger zu konsultieren, um zunächst fehlerhaftes Verhalten der Feuerstätte und der Abgasanlage, also Ihrem Schornstein, auszuschließen. Im Nachgang kann er sich lösungsorientiert der Inversion widmen.

Was bedeutet Inversion?

Eine Inversion entsteht sobald die untere Luftschicht kühler ist als die darüberliegende, was normalerweise umgekehrt der Fall ist. Um das Temperaturgefälle auszugleichen bedarf es stetig warmer Luft, die aus den unteren Schichten in die oberen strömt. Die Temperatur der Luft wird mit zunehmender Höhe sukzessiv kühler. Umgekehrt ist dies bei einer Inversionswetterlage.

Warum gibt es Inversionswetterlagen?

Durch Kondensation kann ein Teil der Wärmeenergie verloren gehen, was zu einer Absinkinversion führt. Turbulenzinversionen beispielsweise bilden sich dann, wenn eigentlich stabile Luftschichten durchgemischt werden. Für unsere Breitengerade sind Aufgleitinversionen typisch. Gerade im Winter trifft warme atlantische Luft auf die kühlere Luft hier vor Ort. Durch die erzwungene Kondensation bildet sich unter anderem Hochnebel, welcher dafür sorgt, dass die vorherrschende Inversion nicht aufgelöst wird. Entscheidend für die Entstehung von Inversionen ist ein klarer, wolkenloser Himmel. Höhenunterschiede in Bodennähe sorgen zusätzlich für eine Förderung der Inversionswetterlage.

20.12.2017 12:43:08

Auswirkungen auf Ihren Edelstahlschornstein

Feuerstätten weisen von sich aus kein Zugverhalten auf. Der Zug entsteht erst durch einen Unterdruck in Ihrem Schornstein. Inversionen beeinflussen die Druckverhältnisse in Ihrem Edelstahlkamin. Erwärmte Abgase werden bei solchen Wetterlagen den Schlot herab wieder in Richtung Kaminofen gedrückt. Das Gefährliche daran ist, dass Sie den Schornstein nicht nutzen, um nach außen zu gelangen, sondern in Richtung Gebäudeinneres abzielen.

Wie zieht mein Schornstein wieder korrekt?

Wenn Ihr Schornstein nicht so zieht, wie er sollte, dann tun Sie sich selbst einen Gefallen und konsultieren Sie Ihren Kaminkehrer, Schornsteinfeger bzw. Rauchfangkehrer und schildern Sie ihm Ihr Problem. Dieser kann ganz bestimmt Abhilfe schaffen, indem er Ihren Edelstahlschornstein auf Mechanik, Konfiguration, Technik und Umwelteinflüsse testet. Nach den Tests sowie der Inspektion erhalten Sie dann einige Hinweise und Empfehlungen zu Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um den korrekten Zug in Ihrem Edelstahlkamin wiederherzustellen.

Was denn zum Beispiel?

Sie haben bestimmt schon einmal was von Lockfeuern gehört. Diese dienen der Erwärmung der Luft im noch kalten Schornstein. Sie können sie ganz einfach im Feuerraum vom Kaminofen entzünden. Wärmedifferenzen werden so ausgeglichen und sorgen für den ausgebliebenen Unterdruck.

Zubehör für den Schornstein

8 months ago

Ihr Schornsteinzubehör für den Edelstahlschornstein und Co.

Eigentlich ist es ganz einfache Physik. Für alle die es noch nicht wissen, ein Schornstein funktioniert so: Durch die natürliche Konvektion und der Tatsache geschuldet, dass warme Luft eine geringere Dichte aufweist als kalte Luft, treten Rauch und Abgase durch eine nach oben führende Öffnung aus. Das Ganze wird zu einem Kreislauf, da umliegende Luft durch den Unterdruck in den Kamin gepresst wird. Dies führt zu einer anhaltenden Dauerschleife und Selbsterhaltung. Heutzutage funktioniert ein moderner Schornstein immer noch nach diesem Prinzip, jedoch gibt es bereits sehr hochwertige Edelstahlschornsteine und weitere Ergänzungen durch Zubehör, welche der Wärme und sogar dem Klimaschutz dienen.

Was ist ein Rauchsauger?

Einen Rauchsauger kann man für einen bereits bestehenden Schornstein oder Edelstahlschornstein als Aufsatz verwenden. Er hilft ganz einfach dabei, dass die Luft besser abzieht. Besonders dann, wenn die Feuerstätte nicht optimal platziert ist, ist ein Rauchsauger sehr ratsam. Einige der Vorteile sind z. B. die verbesserte Wärmeeffizienz vom Schornstein, die Reduzierung des Schadstoffausstoßes und natürlich die Senkung der Heizkosten.

Rauchsauger sorgen für genügend Zug im Schornstein. Man kann eigens eine Zeitschaltuhr eigens hierfür programmieren. Diese entscheidet dann für Sie, wann genau der Sauger angeworfen wird. Gerade bei ungünstigen Witterungsverhältnissen macht es dennoch Sinn, manuell zu regeln und die Uhr nur bei Bedarf einzuschalten.

Wozu dienen Abgasklappen?

Die sogenannten Diermayerklappen verhindern, dass die Restwärme aus dem Schornstein entweicht und sorgen somit dafür, dass der Raum länger warm bleibt. Grundsätzlich bleiben dadurch enorme Heizkosten und Energieschwund aus. Es gibt verschiedene Arten von Abgasklappen. Einerseits die thermischen Klappen und andererseits die motorischen. Beide haben den Vorteil, dass sie vollständig selbst eingreifen, sobald die Abgastemperatur unter 40°C fällt. Bei mehrfach belegten Abgasanlagen sollten sie darauf achten, dass Sie motorische Abgasklappen für Ihren Schornstein verwenden. Diese halten die zurückströmenden Abgase auf.

Zugbegrenzer für Ihren Schornstein

Zugbegrenzer sind nichts anderes als eine Nebenluftvorrichtung. Ähnlich wie ein Rauchsauger regeln sie den Zug in einem Edelstahlschornstein, damit die Verbrennung optimiert wird. Natürlich gibt es je nach Anwendung und Schornstein die unterschiedlichsten Zugbegrenzer.

Außerdem gibt es für Ihre Feuerstätte, z.B. Edelstahlschornstein, einen "Abgasschalldämpfer", der dazu dient den Lärm zu reduzieren, um somit vor einer Lärmbelästigung zu schützen.

Was ist ein Partikelabscheider und was bewirkt er beim Edelstahlschornstein?

Hauptsächlich dient ein Partikelabschneider der Umwelt. Doch wie funktioniert das? Jeder Edelstahlschornstein und auch andere Feuerstätten geben sogenannten "Feinstaub" ab, der an die Außenluft geleitet werden würde. Dieser wird dank des Partikelabscheiders durch ein elektrisches Feld verringert. Nun wird der Feinstaub, der sich in der Rohrinnenseite sammelt in Grobstaub umgewandelt und ganz normal durch den Besuch des Schornsteinfegers entfernt. Der Feinstaub belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch unser Herz-Rhythmus-System, welches anhaltend beschädigt werden kann. Deshalb ist ein Partikelabschneider für Ihren Edelstahlschornstein oder sonstiger Feuerstätte absolut notwendig.


So wird Edelstahl gereinigt – Tipps zur Fleckenentfernung

10 months ago

Von Messer und Gabel, über das Kochgeschirr, bis hin zum Geschirrspüler oder Kühlschrank: In fast jeder Küche gibt es Edelstahl. Das ist zwar schick, doch leider bleiben auf den mal matten, mal hochglänzenden Oberflächen schnell Fingerabdrücke und Fett- oder Wasserspritzer zurück. Tipps und Tricks, mit denen dem Schornstein aus Edelstahl zu neuem Glanz verholfen wird, erfahren Sie im Nachfolgenden.

Edelstahlschornsteine von Fingerabdrücken befreien

Im Grunde sind Fingerabdrücke auf Ihrem Edelstahlschornstein schnell weggewischt. Normale Abdrücke lassen sich mit einem feuchten Tuch entfernen. Auch angefeuchtete Mikrofasertücher haben sich bewährt, vor allem bei oberflächlichen Abdrücken und Flecken. Um Wasserflecken zu vermeiden, sollte der Bereich anschließend mit einem Lappen getrocknet werden. Hartnäckige Flecken sind mit Spülmittel oder einem speziellen Reiniger für Edelstahl Oberflächen zu behandeln. Tipp: Babyöl wirkt bei Fingerabdrücken wahre Wunder. Haushaltsübliche Reinigungsmilch kann natürlich ebenfalls verwendet werden und eignet sich vor allem für die Reinigung von Edelstahlgeschirr, aber auch Ihrem Edelstahlschornstein.

Den Edelstahlschornstein zum Glänzen bringen

Unter normalen Umständen muss ein Edelstahlschornstein nicht gesondert gepflegt werden. Sollten sich Verbrennungsrückstände ablagern, ist jedoch eine Reinigung angezeigt. Die erfolgt am besten mit einem klassischen Schornsteinbesen (der Besen muss natürlich für die Reinigung von Edelstahl geeignet sein). Alternativ hierzu bietet sich eine Kaminbürste aus Plastik an. Um Kratzer zu vermeiden, sollten die Flächen nie quer zur Schliffrichtung abgewischt werden, denn das zerstört die matte Oberfläche und kann unter Umständen auch tiefe Kratzer hinterlassen.

Festsitzende Rückstände können mit Essig oder Grillreiniger entfernt werden. Nach dem Putzen gilt: Alle Flächen sorgfältig abtrocknen, um Wasserflecken und größere Schäden zu vermeiden. Besonders hartnäckige Verschmutzungen werden am besten mit Natron entfernt. Das Mittel löst nicht nur Asche vom Schornstein, auch zur Reinigung von Teegeschirr ist es bestens geeignet.

Spezielle Pflegeprodukte – mehr Sauberkeit und Langzeitschutz für Edelstahlschornsteine

Trotz aller Maßnahmen passiert es immer wieder: Eine falsche Berührung und schon ist der Kühlschrankgriff oder die Schranktür wieder verschmiert. Mit der richtigen Pflege kann gezielt dagegen vorgegangen werden. Spezielle Sprays und Cremes, die im Supermarkt in der Haushaltsabteilung zu finden sind, überziehen auch den Edelstahlschornstein mit einer unsichtbaren Schutzschicht, die selbst beim Putzen erhalten bleibt und neuen Verschmutzungen vorbeugt. Damit gehören Fingerabdrücke und Schlieren der Vergangenheit an.

Für die Reinigung von Töpfen und Pfannen empfiehlt sich der Klassiker: Heißes Wasser und Spülmittel. Nach etwas Einweichzeit sollten sich selbst starke Verschmutzungen lösen und können dann ganz einfach abgewischt werden. Scheuernde Pflegeprodukte bleiben am besten im Regal, denn diese können die Oberfläche des Edelstahls beschädigen und dadurch auch die Rostbeständigkeit des Materials verringern. Idealerweise werden die genannten Tipps zuvor an einer unauffälligen Stelle getestet.