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Schornstein aus Edelstahl – neu oder doch lieber gebraucht kaufen?

6 months ago

Ist der Kauf eines gebrauchten Schornsteines sinnvoll?

Als Teil einer sogenannten Konsumgesellschaft überlegt man eigentlich nicht lange, ob man etwas neu oder gebraucht kaufen soll. Viele tendieren eher zum Neukauf. Jedoch sollte man einmal in sich gehen und sich darüber klar werden, dass der Erwerb eines gebrauchten Gegenstandes einige Vorteile hat. Einer ist, dass die Lebenszeit des jeweiligen Gegenstandes verlängert wird und somit nachhaltig genutzt wird.

Zugegeben, wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit. Gerade wenn wir da an Produkte aus dem Bereich Technik denken, merken wir, dass was heute als Innovation gehandelt wurde, morgen schon komplett veraltet sein kann. Zudem erschweren gewisse Vorschriften, welche Produkte auf dem Markt bleiben dürfen und welche nicht. Man danke hierbei an die Normen.

Wenn wir also an einen Edelstahlschornstein denken, wird uns bewusst, dass dieser natürlich gewissen gesetzlichen Standards entsprechen muss. Somit wird nicht nur das Potenzial gewissen Gefahren, wie beispielsweise Brände, enorm minimiert. Der Schornstein aus Edelstahl gehört somit einer Sonderkategorie an. Man sollte sich daher die Entscheidung nicht leicht machen, wenn man vor einem Kauf steht und zwischen einem gebrauchten und neuen Edelstahlschornstein entscheiden muss. Lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Schornsteins aus Edelstahl wirklich?

Gebrauchter Edelstahlschornstein – der Kauf der berühmten Katze im Sack?

Möchte man einen gebrauchten Schornstein aus Edelstahl, der muss sich nur einmal im World Wide Web umzusehen und wird sehr schnell fündig. Oftmals entscheidet man eher aufgrund des optischen Zustandes. Kein Wunder, denn dies ist oftmals das offensichtliche, sofern man Bilder in die Anzeige eingefügt hat. Es ist daher dringend anzuraten, wenn man einen gebrauchten Edelstahlschornstein erwerben möchte, diesen vor dem Kauf persönlich in Augenschein zu nehmen.

Zugegeben, als Laie erkennt man nicht unbedingt in welchen Zustand sich der Schornstein aus Edelstahl wirklich befindet. Fragen, wie welcher Brennstoff der Vorbesitzer benutzt hat und ob alle Fristen der Wartung eingehalten worden sind, bleiben leider bei einer Besichtigung unbeantwortet. Natürlich kann man sich mit dem Vorbesitzer verständigen, aber wer garantiert ehrliche Aussagen des Vorbesitzers? Gerade, wenn es um das heikle Thema Wartung geht. Ein weiteres Manko ist die unbewusste falsche Bedienung der Feuerstätte sowie schlussendlich des Schornsteins aus Edelstahl. Hier sei das oftmals überbewertete Konzept des Energiesparens erwähnt. Dabei kann es durchaus zu einer falschen Methode des Heizens kommen. Diese ist natürlich auf Dauer enorm schädlich für das Abgassystem.

Nennenswert dürfte darüber hinaus auch sein, dass feuchtes Holz oder aber große Stücke Brennstoff die Gefahr birgt, Rußablagerungen in den Rohren sowie im Schornstein selbst zu hinterlassen. Die Folge ist ein sogenannter Schornsteinbrand. Schuld daran sind die mitunter sehr gefährlichen Hartrußablagerungen.

Falscher Brennstoff oder aber ein billiger und nicht energieeffizienter Ofen, der beim Vorbesitzer am Schornstein angeschlossen war, trägt ebenfalls zu dem Risiko des Rußbrandes bei.

Kurz gesagt: Wenn man einen Schornstein mit hartnäckigen Ablagerungen von Ruß erwirbt, gefährdet man nicht nur sich selbst und seine Familie, sondern auch Nachbarn und andere.

Vielleicht mag dies verwunderlich klingen, wenn man sagt, dass auch der Schornsteinfeger keine 100 Prozent korrekte Auskunft darüber geben kann, ob der gebrauchte Schornstein in einem guten Zustand ist. Manche Schäden sind leider nicht offensichtlich. Im schlimmsten Fall kann es vorkommen, dass man bei der sogenannten Feuerstättenschau durch den Schornsteinfeger keine Bewilligung für den gebrauchten Schornstein aus Edelstahl bekommt. Dies bedeutet nicht nur enorme Mehrkosten, sondern auch der Ausbau des gebrauchten Edelstahlschornsteins und den Erwerb sowie den Einbau eines komplett neuen Systems.

Probleme mit der Optik

Hersteller von Edelstahlschornsteinen fertigen die jeweiligen Systeme in verschiedenen sogenannten Chargen. Dies kann bedeuten, dass nachträglich angebrachte Teile sich optisch von den anderen Teilen unterscheiden. Selbst wenn man das fehlerhafte Teil auswechseln würde, was nicht nur mit Kosten verbunden ist, kann es durchaus vorkommen, dass auch dieses Teil farblich nicht zum Rest passt. Und auch wenn man ein Teil mit der gleichen Chargennummer kauft, kann hier eine enorme Farbabweichung vorliegen. Erwähnt sei zudem, dass die einzelnen Teile im regelmäßigen Gebrauch auch die Farbe ändern können.

Entscheidet man sich also für einen gebrauchten Schornstein aus Edelstahl, welcher vom Hersteller gar nicht mehr vertrieben wird, kann es zudem sein, dass die Anschlüsse aufgrund veränderte Verordnungen nicht mehr ineinander beziehungsweise zueinander passen. Hier ist also der Austausch des kompletten Schornsteinsystems die Folge. Des Weiteren muss gesagt werden, dass die Systeme oftmals über individuelle Anschlüsse verfügen, die nur auf dieses eine System passen. Hier ist ebenso der Austausch des gesamten Systems die Folge.

Ein weiteres Hindernis kann der Austausch von einzelnen Elementen des Schornsteinsystems sein. Wenn man also beispielsweise nur das Reinigungselement austauschen möchte. Legt man dabei großen Wert auf ein gebrauchtes Teil, weil man vielleicht etwas Geld sparen möchte, kann es mitunter vorkommen, dass man zu einem Teil eines anderen oder gar falschen Herstellers greift. Die Teile sind dann nicht miteinander kompatibel.

Der Fachmarkt ist zudem von kleineren Hersteller übersät, was die Suche nach einem passenden Ersatzteil fast unmöglich macht. Hier sind vor allem die ständig wechselnden Modelle, welche nicht zueinander passen, schuld.

Die Suche nach einem passenden Ersatzteil kann somit in der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen enden. Der Austausch mehrerer Elemente, welche man im Prinzip gar nicht austauschen wollte oder gar muss, können die Folge sein. Dies wiederum ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, da teilweise Teile komplett aus- und natürlich auch wieder eingebaut werden müssen. Darüber hinaus können sich hierbei die Sicken und Muffen des Schornsteins aus Edelstahl weiten und locker werden, was mitunter gefährlich werden kann. Der Edelstahlschornstein fängt zudem an zu wackeln und die Stabilität der Anlage ist nicht mehr gewährleistet.

Die Lösung: Hilfe vom Fachmann

Egal ob man sich einen neuen oder aber gebrauchten Schornstein zulegt, die Frage nach der Montage durch einen Fachmann oder einem Laien bleibt offen. Wissenswert dürfte sein, dass bei einem Neukauf die Montage bereits inklusive sein kann beziehungsweise man einen Festpreis aushandeln kann. Auch die Frage der Haftung ist in diesem Fall geklärt, denn diese liegt klar beim Handwerker. Dieser verbürgt sich für eine fachgerechte Anbindung des Systems. Natürlich müssen Handwerker auch bei gebrauchten Anlagen eine gewisse Gewährleistung erbringen, jedoch wird dies nicht ein jeder so eine Weiteres machen.

Kann man also einen gebrauchten Edelstahlschornstein nicht selbst anbringen, dürfte es sehr schwierig sein einen Handwerker zu finden, der dies übernimmt. In der Lage dazu sind vermutlich alle, jedoch will niemand die Verantwortung übernehmen, falls ein Schaden entsteht, was eigentlich berechtigt ist.

Abschließend kann also gesagt werden, dass sich der Kauf eines neuen Schornsteins aus Edelstahl mehr rentiert. Garantie und Gewährleistung bleiben beim Hersteller, auch wenn man etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Ratsam ist zudem ein Preisvergleich. Unter anderem von gebrauchten und neuen Schornsteinen, damit man sieht, dass der Unterschied oftmals gar nicht so groß ist und zum anderen auch, wenn man sich einen neuen Schornstein aus Edelstahl anschaffen möchte. Hier kann es auch zu großen Abweichungen kommen. Auf jeden Fall gilt, dass die Sicherheit stets vorgeht!

Der unterschätzte Leistungsträger: Was ein Schornstein so alles ertragen muss!

1 years ago

Der Schornstein - Mehr als nur Schein.

Unser Schornstein sorgt dafür, dass heißer Rauch und giftige Abgase unserer heimischen Feuerstätte abgeleitet werden - aus unserem Haus hinaus in die Welt. Nur so können wir offenes Feuer in unseren Räumlichkeiten genießen und weiterhin Sauerstoff atmen. Ein Dank dem Schornstein, der zu wenig gewürdigt wird, geht es um unser modernes, gemütliches Wohnen. Doch was der Kamin dabei wirklich aushalten muss, welche Giftstoffe er aushält und welchen Witterungsverhältnissen er sich stellen muss, haben wir ein wenig genauer betrachtet. Dafür haben wir zunächst zu klären, was Rauch ist und woraus er besteht, sowie welche Verbindungen er mit dem Schornstein eingeht.

Woraus besteht Rauch?

Wird Holz verbrannt entstehen vor allem zwei Dinge: Kohlendioxid und Wasser. Doch neben diesen zwei Produkten, zerfällt das verbrannte Holz noch in weitere Bestandteile: Kohlenmonoxid, Stickoxide und andere organische Verbindungen, wie beispielsweise Asche. In der Gasphase bilden sich darüber hinaus Alkene und Alkane. An den Rauch- und Aschepartikeln hingegen haften gefährliche polyzyklische Kohlenwasserstoffe. Schließlich kommen noch andere Typen von Aromaten hinzu, wie Aldehyde, Carbonsäuren und Alkohole. Mit all diesen Stoffen hat sich unser moderner Schornstein auseinanderzusetzen. Da bedarf es unter anderem Stabilität und Festigkeit, um den Rauchstoffen standzuhalten. Als Besonderheit kommt noch hinzu, dass die Rauchgase Säureanteile enthalten, die sich im abkühlenden Zustand gerne an den Schornsteinwänden ablagern, diesen aber nicht zersetzen. Bei älteren gemauerten Kaminen kann es zuweilen aber dann doch zu Versottungen durch die Säuren kommen, die in Durchfeuchtungen enden. Dass sich diese ganzen Stoffe in konzentrierter und sich stauender Form in geschlossenen Räumen nicht gut auf die Gesundheit auswirken, ist da nicht weiter verwunderlich. Dass es aber noch weltweit über zwei Millionen Tote aufgrund von Holzrauchvergiftungen gibt, ist schon erwähnenswert. Die meisten Todesfälle geschehen in Ländern, in denen traditionellerweise noch ein offenes Feuer zentraler Bestandteil des Alltags ist. Hier gibt es weitaus weniger Schornsteine und erst recht keine aus modernen Produktionen, wie beispielsweise unsere Edelstahlschornsteine.


Korrekt montierte und gewarteter Edelstahlschornstein

Ablagerungen im Schornstein

Eine weitere zentrale Aufgabe des Schornsteins ist die Reinigung der Atemluft. Vor allem die Ablagerungen und die Hitze belasten den Schornstein enorm. Ältere Schornsteine sind nicht so hitzebeständig wie ihre modernen Verwandten, die Edelstahlschornsteine. Je weniger Hitze der Kamin verträgt, desto mehr Ablagerungen können sich bilden. Diese sind vor allem Giftstoffe und Rückstände, die für den Menschen extrem gesundheitsschädigend sind. Doch auch die Innenwände des Schornsteins werden durch die teerhaltigen Ablagrerungen angegriffen und mit fortschreitender Zeit porös.

Jetzt kommen wir zu einem weiteren gefährlichen Part: Die eben beschriebenen Ablagerungen können sich bei zu starker Hitzeentwicklung entflammen. Hitze entwickelt sich schneller, je mehr Ablagerungen im Schornstein vorzufinden sind. Im schlimmsten Fall können die Flammen sogar auf den Dachstuhl übergreifen. Um dem vorzueugen, sollte der Schornstein doppelwandig sein und regelmäßig gewartet werden.

Auswirkungen von Witterung und Hitze auf Schornsteine

Kamine haben so einiges auszuhalten. In ihnen herrschen Höchsttemperaturen von bis zu 200 Grad Celsius und außen setzen ihnen Wind und Wetter zu. Das stellt auch besondere Anforderungen an das Material und seinen Hitzeausgleich. Bis zu 600°C können moderne Schornsteine aus dem Fachhandel aushalten, so auch die Edelstahlschornsteine von Schornstein ES. Und das müssen sie auch. Der Temperaturunterschied, den es zu bewältigen gilt, fordert dem Rauchabzug viel ab. Ebenso dem verwendeten Material, aus dem er gefertigt wurde. Deswegen kommt es auf ein besonders hochwertiges Material an. Wir verwenden V4A Edelstahl innen und V2A Edelstahl außen.

Den Schornstein regelmäßig überprüfen und reinigen

Schornsteine sollten idealerweise regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, um weiterhin so leistungsbeständig wie am ersten Tag zu sein. Durch die Reinigung werden Ablagerungen entfernt und die Gefahr eines Kaminbrands und schlechter Abluft gebannt.

Freistehende Kamine und was es zu beachten gilt

1 years ago

Sie haben noch keinen Kaminofen, möchten aber nachträglich einen einbauen? Die kostengünstigste und simpelste Lösung ist in Ihrem Fall ein freistehender Kamin. Doch worauf genau muss man hierbei achten? Wir sagen es Ihnen.

Entstehung freistehender Kaminöfen

Freistehende Kamine wurden besonders durch den Schwedenofen populär. Diese Art freistehender Kaminöfen gibt es bereits seit geraumer Zeit, allerdings waren sie gerade im Deutschland des 20. Jahrhunderts nicht allzu stark verbreitet. Der stetig wachsende Einfluss der skandinavischen Länder und gerade deren Stilbewusstsein sorgte dafür, dass speziell der über die Grenzen hinaus bekannte Schwedenofen hierzulande immer beliebter wurde und eine Vorreiterrolle einnahm.

Alternative zum Kachelofen

Die in klaren Linien verlaufenden Stahlkamine aus Skandinavien wurden Mitte der 70er-Jahre besonders in Deutschland populär. Sie bieten die perfekte Alternative zu herkömmlichen Kachelöfen und traditionellen gemauerten Kaminöfen.

Die großen Kaminöfen von damals wichen immer kleineren, ausgefeilteren Systemen, so wie wir sie heute immer häufiger sehen. Frei im Raum stehende Design-Öfen, die immer öfter von der klassischen Form und Bauweise abweichen, um besondere Akzente in Ihrem Eigenheim zu setzen sind heutzutage keine Seltenheit sondern eher die Norm.

Freistehender Kamin im Wohnzimmer

Welche Formen gibt es bei einem freistehenden Ofen

Varianten gibt es etliche. Sie können zwischen flexiblen und schwenkbaren Öfen wählen, sowie zwischen ovalen, runden oder eckigen Bauweisen. Zumeist sind die Türen verglast, welche die lodernde Flamme im Kaminofen zurückhält. Damals ging es in erster Linie noch um Wärmeentwicklung, wie bei klassischen Werkstattöfen. In der heutigen Zeit legt man hingegen Wert auf einen offenen Blick zum flackernden Feuer, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen.

Modelle für einzigartige Erlebnisse

Neben offenen gibt es ebenfalls freischwebende Kamine. Der Rauchgasabzug geschieht bei den einen nach oben hin, bei anderen nach unten hin. Hier kommen die Edelstahlschornsteine ins Spiel. Mit ihrer Hilfe ist es ein Kinderspiel, die Abgase nach außen zu befördern. Sie können Edelstahlschornsteine ganz simpel an der Außenwand montieren oder aber im Außenbereich durch eine Bodenmontage befestigen. Für Ihr ganz persönliches aber auch sicheres Kaminofen Erlebnis haben sich Hersteller größtenteils darauf verständigt, drei- wenn nicht sogar vierseitige Verglasung zu verwenden. So haben Sie die Möglichkeit aus diversen Richtungen Ihre Flamme zu beobachten und die abstrahlende Wärme zu genießen. Besonders gerne wählen Kunden eckige Varianten mit einem Feuerraum, der von drei Seiten verglast ist. Mit dem praktischen Schwedenofen von damals haben solche Panorama Kaminöfen nicht mehr sehr viel gemein, da der Bereich für die Feuerung viel großzügiger ausgestaltet ist.

Welche Vorteile bieten freistehende Öfen?

Freistehende Kaminöfen können beispielsweise als Raumteiler genutzt werden. Wenn Sie sich hier für einen Tunnelkamin entscheiden, haben Sie sogar die Möglichkeit, aus zwei Räumen gleichzeitig Ihr Feuer zu beobachten. Der bedeutendste Vorteil eines freistehenden Kamins ist, dass Sie ihn überall dort platzieren können, wo es Ihnen gefällt. Sie sind an keinen festen Standort gebunden. Bei einem Umzug ist es sogar möglich, den Kaminofen einfach mitzunehmen. Der Einbau ist ebenfalls wesentlich unkomplizierter als der eines gemauerten Kamins. Des Weiteren können Sie mit Hilfe diverser Edelstahlschornsteine die Rauchgase ableiten und sind mit der Kombination aus Schornstein und Ofen immer noch preiswerter weggekommen, als mit einem gemauerten Kamin.

Außenmontage von Edelstahlschornsteinen

2 years ago

Die Differenzierung zwischen Schornstein und Kamin fällt nicht immer exakt aus und ist vor allem nicht leicht zu definieren. Grundsätzlich geläufig ist jedoch, dass ein Schlot aus Edelstahl, der an der Hauswand im Außenbereich montiert und mithilfe einer Wanddurchführung mit dem Kaminofen bzw. der Feuerstätte verbunden ist, auch als Kamin oder Edelstahlkamin bezeichnet wird.

Unterschiede beim Edelstahlschornstein und Kamin

Aus klassischer Sicht bezeichnet der Kamin eine offene Feuerstätte im Innenraum eines Gebäudes wie auch den Schlot zum Abzug der Rauchgase. Bevor es Heizungen gab, wie wir sie kennen, benutzte man diese Art von Feuerstätten zum Kochen und zum Heizen. Die Verlängerung dieser Heizquelle, also der Rauchabzug an sich, ist eigentlich als Kamin zu bezeichnen. Dadurch, dass diese modernen Heizungen immer mehr in Mode gekommen sind, bildeten sich aus einfachen Lochabzügen Schornsteinschlote, die in Gebäudeteilen integriert wurden. Diese bezeichnet man als Schornsteine. Heutzutage errichtete Feuerstätten, die nicht als offene Feuerstätten gelten, sind in der Regel an einen Abzug gekoppelt, der an der Außenwand von Gebäuden bzw. Gebäudeteilen entlanggeführt wird. Diese Konstrukte bezeichnet man im Allgemeinen als Kamin.

Außen montierter Edelstahlschornstein

Die Geschichte des Schornsteins

Der Schornstein hat eine lange Entwicklung hinter sich – vom Loch in der Decke hin zum Edelstahlschornstein. Edelstahlkamine kommen überwiegend dann zum Tragen, wenn Sie in Ihrem Eigenheim einen Kaminofen montieren oder aber eine Etagenheizung installieren. So erspart man sich den gemauerten Schornstein, der doch sehr aufwändig in der Herstellung ist.

Doppelwandige Kamine

Bei der Edelstahlschornsteinmontage werden fast ausschließlich doppelwandige Elemente verwendet die eine Isolationsschicht aufweisen. Im besten Fall ist diese 25mm stark oder stärker. Überwiegend gebraucht man also einen einfachen Abzug. Problematisch ist, dass nicht jede Heizung bzw. jede Feuerstätte das als ausreichend akzeptiert, der Einlochabzug demnach schlicht und ergreifend nicht genügt.

Oft reichen eine Mindestlänge des Schlots in Kombination mit einem Innenrohr aus Keramik und einer bauseitigen Zulassung einer Zuführung aus, um Rauchgase nach draußen zu transportieren. Und das alles mithilfe der Zugluft, welche man mit Reglern bzw. Klappen regulieren kann.

Regelfall Edelstahlschornstein

Wenn Sie einen Kaminofen installieren wollen, brauchen Sie keine Bedenken haben, wenn Sie einen Edelstahlschornstein erwerben möchten. Hier sollten Sie nur darauf achten, dass der nötige Querschnitt gegeben ist, sowie die Materialstärke ausreicht. Bei der Montage gilt es, explizit darauf Rücksicht zu nehmen, dass Gebäudeteile, Fenster Dächer, also brennbares Material einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Edelstahlschornstein erhält. In der Regel reichen 5 cm hier vollkommen aus. Allerdings kann es bei größeren Innendurchmessern durchaus vorkommen, dass Sie den Abstand aus Sicherheitsgründen erweitern müssen.


Edelstahlschornsteine ummanteln

2 years ago

Ein Edelstahlschornstein muss nicht zwangsläufig ummantelt sein. In gewissen Situationen ist es jedoch erforderlich, wenn nicht sogar unabdingbar, dass Sie Ihren Edelstahlschornstein verkleiden müssen. Doch was genau verwendet man in solchen Fällen für Materialien? Keine Panik! Nachfolgend zeigen wir Ihnen auf, wie Sie bei der Verkleidung von ihrem Edelstahlschornstein vorgehen können.

Unterschiede Außen und Innen

Vor allem, wenn es sich bei Ihrem Edelstahlschornstein um einen Außenkamin handelt, ist es nicht zwangsläufig notwendig, diesen zu ummanteln. Doch gibt es einige Faktoren, die ausschlaggebend dafür sein können, dass Sie Ihren Schornstein verkleiden müssen - beispielsweise auf Geheiß des Schornsteinfegers. Weitere Faktoren wären gesetzliche Auflagen oder Vorschriften in Hinblick zur Baugenehmigung. Möglicherweise wurde auch ein Um- bzw. Anbau vorgenommen und die vorgeschriebenen Bestimmungen haben sich nun geändert.

Gesetzliche Vorschriften und Verordnungen

Sie müssen demnach diverse, verschiedene Faktoren berücksichtigen, wenn Sie einen Edelstahlschornstein errichten bzw. ummanteln möchten. Zu beachten sind vor allem die unterschiedlichen Verordnungen der einzelnen Bundesländer. Nicht alles, was man von Ihrem Edelstahlschornstein in Bayern abverlangt, kommt auch in Hamburg zum Tragen. Außer der Landesverordnung spielen ebenfalls die Kommunen und deren Vorschriften eine Rolle, sowie Auflagen durch den zuständigen Schornsteinfeger.

Nur sicher ist sicher genug für Ihren Edelstahlschornstein

Sie möchten also Ihren Edelstahlschornstein verkleiden bzw. haben die expliziten Vorgaben? Dann sollte Ihnen klar sein, dass Sie unter keinen Umständen brennbares Material (Holz, etc.) hierzu verwenden dürfen. Doch was verwenden Sie dann? Im Allgemeinen stehen die Bestimmungen hierzu ebenfalls wieder in der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes, den kommunalen Verordnungen, der jeweiligen Baugenehmigung oder aber dem Bebauungsplan. Doch freuen Sie sich nicht zu früh.

Ein Schornsteinfeger bei der Reinigung des Schornsteins

Auch hier kann Ihr Schornsteinfeger Ihnen wieder einen Strich durch die Rechnung machen, weshalb Sie ihn unbedingt im Vorfeld konsultieren sollten.

Silikat-Platten, Ytong oder Gipskarton?

Ihr Edelstahlschornstein und seine Ummantelung sollen in jedem Fall der Brandschutzverordnung gerecht werden, sodass Sie ruhigen Gewissens die Stunden vor Ihrem Kaminofen genießen können. Für die Verkleidung vom Schornstein gibt es verschiedene zugelassene Materialien. Verwenden Sie beispielsweise doppelwandigen Gipskarton, Fermacell-Platten oder Ytong-Porenbeton gehen Sie kein Risiko ein. Eine Brandgefahr besteht bei diesen Materialien nämlich nicht. Obendrein ist die Montage der Verkleidung im Nu erledigt. Lediglich das Ständerwerk des Gipskartons darf ebenfalls nicht aus entflammbaren Material bestehen. Um den F90-Brandschutzgesetzen gerecht zu werden kann es zudem dazu kommen, dass der Schornsteinfeger eine erneute Abnahme durchführen muss. Aber immerhin haben Sie dann einen einwandfreien und brandschutzverordnungsgetreuen Edelstahlschornstein.

Was tun bei Bedenken?

Sie sind sich nicht sicher, was genau Sie verwenden sollen bzw. wie Sie es montieren sollen? Dann fragen Sie ganz einfach bei Ihrem Schornsteinfeger nach. Dieser kann Ihnen genau sagen, wie Sie Ihren speziellen Edelstahlkamin ummanteln müssen. Konsultieren Sie Ihn und vereinbaren Sie einen persönlichen Termin, wonach er sich ein genaues Bild der baulichen Gegebenheiten machen kann. Außerdem kennt er sich bestens mit den Vorschriften in Ihrer Region aus, sodass er Ihnen auch hier, in Hinblick auf Ihren Edelstahlschornstein, weitestgehend die Bedenken nehmen kann.

Edelstahlschornstein Montage im Innenbereich

2 years ago

Jedem sind sie schon mindestens einmal ins Auge gesprungen. Edelstahlschornsteine zieren heutzutage zuhauf diverse Häuserfassaden und Mauern. Im Nachfolgenden möchten wir Ihnen erläutern, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, dass die Montage eines Schornsteins auch im Innenbereich vollzogen werden kann.

Vorschriften bei einer Innenmontage

Ein wahrer Vorteil einer Montage des Edelstahlschornsteins im Innenraum ist die freie Wahl des Aufstellungsortes Ihres Kaminofens. Sie sind ganz und gar uneingeschränkt und dürfen die Feuerstätte nach Ihrem Belieben in Ihrem Wohnraum platzieren. Die geltenden Richtlinien einer Schornsteinmontage, wie beispielsweise die Schornstein Dimensionierung, sind Voraussetzung. Sobald Sie die Montage Ihres Schornsteins nach Innen verlagern, entstehen allerdings zusätzliche, einzuhaltende Vorschriften. Unter anderem müssen Sie Sorge tragen, dass der Edelstahlkamin feuerfest ummantelt wird. Hierzu können Sie zum Beispiel herkömmliche, brandfeste F90-Platten verwenden. Diese so genannte Einschachtung gilt es vor allem auch dann einzuhalten, wenn Sie einen Deckendurchbruch planen.

Warum bedarf es einer Einschachtung?

Das Ummanteln des Edelstahlschornsteins im Innenbereich dient selbstverständlich dem Brandschutz. Nur so kann gewährleistet werden, dass Sie Ihren Edelstahlschornstein auch sicher in Betrieb nehmen können. Bei Bränden kann es vorkommen, dass sich ein einzelnes Edelstahlrohr so stark erhitzt, dass sich Flammen in die darüber liegende Etage verlagern und dort ebenfalls einen Brand auslösen.

Kaminofen mit innen angebrachtem Edelstahlschornstein

Laut der DIN 18160 ist es jedoch nur notwendig, die Ummantelung in Stockwerken zu vollziehen, in denen sich die Feuerstätte nicht befindet. Der Aufstellungsort Ihres Kaminofens bleibt also von einer Einschachtung „befreit“.

Dämmung vom Edelstahlschornstein

Wichtig und unbedingt zu beachten ist die ausreichende Dämmung und deren Qualität. Ein doppelwandiger Edelstahlschornstein von Schornstein-es.de weist eine 25mm starke Isolationsschicht aus Keramikfaser auf, die dafür sorgt, dass optimal geheizt wird und weder zu viel noch zu wenig Wärme entweichen kann. Die Wertigkeit des Materials ist hier nicht außer Acht zu lassen. So reicht es bei dieser Form der Isolierung beispielsweise aus, dass man mit einer Materialstärke von 0,5mm arbeitet und es nicht einer Stärke von 0,6mm bedarf.

Warum ist das entscheidend?

Die Güte des Materials, welches sich zwischen dem Innenrohr und Außenrohr befindet, birgt den tieferen Sinn dessen, dass zu hohe Belastungen der Fasern vermieden werden. Durch stetes Erhitzen und wiederholtes Abkühlen wird der Edelstahlschornstein Spannungen ausgesetzt, die schwer schädigend für das Material sein können, wenn die Isolationsstärke bzw. das Isolationsmaterial nicht von ausreichender Qualität sind.

Was ist Keramikfaser?

Keramische Fasern sind anders als gläserne Fasern nicht bei der Glasschmelze, sondern durch Pyrolyse erzeugte Fasern, die aufgrund Ihrer hohen Zugfestigkeit und Dehnbarkeit optimal als Dämmaterial für die Isolierung geschaffen sind.

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