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Schornstein aus Edelstahl – neu oder doch lieber gebraucht kaufen?

2 months ago

Ist der Kauf eines gebrauchten Schornsteines sinnvoll?

Als Teil einer sogenannten Konsumgesellschaft überlegt man eigentlich nicht lange, ob man etwas neu oder gebraucht kaufen soll. Viele tendieren eher zum Neukauf. Jedoch sollte man einmal in sich gehen und sich darüber klar werden, dass der Erwerb eines gebrauchten Gegenstandes einige Vorteile hat. Einer ist, dass die Lebenszeit des jeweiligen Gegenstandes verlängert wird und somit nachhaltig genutzt wird.

Zugegeben, wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit. Gerade wenn wir da an Produkte aus dem Bereich Technik denken, merken wir, dass was heute als Innovation gehandelt wurde, morgen schon komplett veraltet sein kann. Zudem erschweren gewisse Vorschriften, welche Produkte auf dem Markt bleiben dürfen und welche nicht. Man danke hierbei an die Normen.

Wenn wir also an einen Edelstahlschornstein denken, wird uns bewusst, dass dieser natürlich gewissen gesetzlichen Standards entsprechen muss. Somit wird nicht nur das Potenzial gewissen Gefahren, wie beispielsweise Brände, enorm minimiert. Der Schornstein aus Edelstahl gehört somit einer Sonderkategorie an. Man sollte sich daher die Entscheidung nicht leicht machen, wenn man vor einem Kauf steht und zwischen einem gebrauchten und neuen Edelstahlschornstein entscheiden muss. Lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Schornsteins aus Edelstahl wirklich?

Gebrauchter Edelstahlschornstein – der Kauf der berühmten Katze im Sack?

Möchte man einen gebrauchten Schornstein aus Edelstahl, der muss sich nur einmal im World Wide Web umzusehen und wird sehr schnell fündig. Oftmals entscheidet man eher aufgrund des optischen Zustandes. Kein Wunder, denn dies ist oftmals das offensichtliche, sofern man Bilder in die Anzeige eingefügt hat. Es ist daher dringend anzuraten, wenn man einen gebrauchten Edelstahlschornstein erwerben möchte, diesen vor dem Kauf persönlich in Augenschein zu nehmen.

Zugegeben, als Laie erkennt man nicht unbedingt in welchen Zustand sich der Schornstein aus Edelstahl wirklich befindet. Fragen, wie welcher Brennstoff der Vorbesitzer benutzt hat und ob alle Fristen der Wartung eingehalten worden sind, bleiben leider bei einer Besichtigung unbeantwortet. Natürlich kann man sich mit dem Vorbesitzer verständigen, aber wer garantiert ehrliche Aussagen des Vorbesitzers? Gerade, wenn es um das heikle Thema Wartung geht. Ein weiteres Manko ist die unbewusste falsche Bedienung der Feuerstätte sowie schlussendlich des Schornsteins aus Edelstahl. Hier sei das oftmals überbewertete Konzept des Energiesparens erwähnt. Dabei kann es durchaus zu einer falschen Methode des Heizens kommen. Diese ist natürlich auf Dauer enorm schädlich für das Abgassystem.

Nennenswert dürfte darüber hinaus auch sein, dass feuchtes Holz oder aber große Stücke Brennstoff die Gefahr birgt, Rußablagerungen in den Rohren sowie im Schornstein selbst zu hinterlassen. Die Folge ist ein sogenannter Schornsteinbrand. Schuld daran sind die mitunter sehr gefährlichen Hartrußablagerungen.

Falscher Brennstoff oder aber ein billiger und nicht energieeffizienter Ofen, der beim Vorbesitzer am Schornstein angeschlossen war, trägt ebenfalls zu dem Risiko des Rußbrandes bei.

Kurz gesagt: Wenn man einen Schornstein mit hartnäckigen Ablagerungen von Ruß erwirbt, gefährdet man nicht nur sich selbst und seine Familie, sondern auch Nachbarn und andere.

Vielleicht mag dies verwunderlich klingen, wenn man sagt, dass auch der Schornsteinfeger keine 100 Prozent korrekte Auskunft darüber geben kann, ob der gebrauchte Schornstein in einem guten Zustand ist. Manche Schäden sind leider nicht offensichtlich. Im schlimmsten Fall kann es vorkommen, dass man bei der sogenannten Feuerstättenschau durch den Schornsteinfeger keine Bewilligung für den gebrauchten Schornstein aus Edelstahl bekommt. Dies bedeutet nicht nur enorme Mehrkosten, sondern auch der Ausbau des gebrauchten Edelstahlschornsteins und den Erwerb sowie den Einbau eines komplett neuen Systems.

Probleme mit der Optik

Hersteller von Edelstahlschornsteinen fertigen die jeweiligen Systeme in verschiedenen sogenannten Chargen. Dies kann bedeuten, dass nachträglich angebrachte Teile sich optisch von den anderen Teilen unterscheiden. Selbst wenn man das fehlerhafte Teil auswechseln würde, was nicht nur mit Kosten verbunden ist, kann es durchaus vorkommen, dass auch dieses Teil farblich nicht zum Rest passt. Und auch wenn man ein Teil mit der gleichen Chargennummer kauft, kann hier eine enorme Farbabweichung vorliegen. Erwähnt sei zudem, dass die einzelnen Teile im regelmäßigen Gebrauch auch die Farbe ändern können.

Entscheidet man sich also für einen gebrauchten Schornstein aus Edelstahl, welcher vom Hersteller gar nicht mehr vertrieben wird, kann es zudem sein, dass die Anschlüsse aufgrund veränderte Verordnungen nicht mehr ineinander beziehungsweise zueinander passen. Hier ist also der Austausch des kompletten Schornsteinsystems die Folge. Des Weiteren muss gesagt werden, dass die Systeme oftmals über individuelle Anschlüsse verfügen, die nur auf dieses eine System passen. Hier ist ebenso der Austausch des gesamten Systems die Folge.

Ein weiteres Hindernis kann der Austausch von einzelnen Elementen des Schornsteinsystems sein. Wenn man also beispielsweise nur das Reinigungselement austauschen möchte. Legt man dabei großen Wert auf ein gebrauchtes Teil, weil man vielleicht etwas Geld sparen möchte, kann es mitunter vorkommen, dass man zu einem Teil eines anderen oder gar falschen Herstellers greift. Die Teile sind dann nicht miteinander kompatibel.

Der Fachmarkt ist zudem von kleineren Hersteller übersät, was die Suche nach einem passenden Ersatzteil fast unmöglich macht. Hier sind vor allem die ständig wechselnden Modelle, welche nicht zueinander passen, schuld.

Die Suche nach einem passenden Ersatzteil kann somit in der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen enden. Der Austausch mehrerer Elemente, welche man im Prinzip gar nicht austauschen wollte oder gar muss, können die Folge sein. Dies wiederum ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, da teilweise Teile komplett aus- und natürlich auch wieder eingebaut werden müssen. Darüber hinaus können sich hierbei die Sicken und Muffen des Schornsteins aus Edelstahl weiten und locker werden, was mitunter gefährlich werden kann. Der Edelstahlschornstein fängt zudem an zu wackeln und die Stabilität der Anlage ist nicht mehr gewährleistet.

Die Lösung: Hilfe vom Fachmann

Egal ob man sich einen neuen oder aber gebrauchten Schornstein zulegt, die Frage nach der Montage durch einen Fachmann oder einem Laien bleibt offen. Wissenswert dürfte sein, dass bei einem Neukauf die Montage bereits inklusive sein kann beziehungsweise man einen Festpreis aushandeln kann. Auch die Frage der Haftung ist in diesem Fall geklärt, denn diese liegt klar beim Handwerker. Dieser verbürgt sich für eine fachgerechte Anbindung des Systems. Natürlich müssen Handwerker auch bei gebrauchten Anlagen eine gewisse Gewährleistung erbringen, jedoch wird dies nicht ein jeder so eine Weiteres machen.

Kann man also einen gebrauchten Edelstahlschornstein nicht selbst anbringen, dürfte es sehr schwierig sein einen Handwerker zu finden, der dies übernimmt. In der Lage dazu sind vermutlich alle, jedoch will niemand die Verantwortung übernehmen, falls ein Schaden entsteht, was eigentlich berechtigt ist.

Abschließend kann also gesagt werden, dass sich der Kauf eines neuen Schornsteins aus Edelstahl mehr rentiert. Garantie und Gewährleistung bleiben beim Hersteller, auch wenn man etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Ratsam ist zudem ein Preisvergleich. Unter anderem von gebrauchten und neuen Schornsteinen, damit man sieht, dass der Unterschied oftmals gar nicht so groß ist und zum anderen auch, wenn man sich einen neuen Schornstein aus Edelstahl anschaffen möchte. Hier kann es auch zu großen Abweichungen kommen. Auf jeden Fall gilt, dass die Sicherheit stets vorgeht!

Todesfalle Kohlenmonoxid – Warum ein guter Schornstein lebenswichtig ist

8 months ago

Rettungsdienstwagen im Einsatz

Laut der Zeitschrift Focus sterben jährlich ungefähr 1.000 Menschen an einer sogenannten Kohlenmonoxidvergiftung. So erging es auch sechs Jugendlichen in Unterfranken, die eigentlich nur einen schönen Abend in einer Gartenhütte erleben wollten. Der Fall ging immer wieder durch die Medien, da zunächst nicht klar war, woran sie starben. Schließlich wurde aber bekannt, dass eine Kohlenmonoxidvergiftung die Ursache war. Daher ist es sehr wichtig, dass auch Jugendlichen schon früh gezeigt wird, wie sie verantwortungsvoll mit Feuer, Rauch und diversen Verbrennungsprozessen umgehen.

Was genau ist Kohlenmonoxid?

Das Gefährliche an Kohlenmonoxid ist, dass es ein geruchloses Gas ist. Es entsteht, wenn Holz, Kohle oder sogenannte Pellets verbrannt werden. Die Betroffenen nehmen es über die Atmung auf. Im Körper bindet das Kohlenmonoxid den Blutfarbstoff Hämoglobin. Bereits eine sehr geringe Konzentration von 1 bis 2 Prozent reicht aus, um einen Menschen bewusstlos werden zu lassen. Und zumeist dauert das nur wenige Sekunden oder Minuten. Erste Warnzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung sind leichte Kopfschmerzen und Übelkeit. Wer diese erkennt, sollte schleunigst versuchen, nach draußen zu gelangen oder die Fenster zu öffnen. Wenn aber eine Bewusstlosigkeit eingetreten ist, hilft häufig nur noch die externe Zufuhr von Sauerstoff. Geschieht dies nicht, sterben die Betroffenen an einem Erstickungstod.

Wie entsteht ein Kohlenmonoxidsaustritt?

Grundsätzlich wird bei jedem Verbrennungsprozess Kohlenmonoxid freigesetzt. Daher sollte hierbei immer verantwortungsbewusst gehandelt werden. Hierzulande gibt es dazu strenge Regeln, die bei Nichtbefolgen eine Geldstrafe zur Folge haben können. Zum Beispiel ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass eine Feuerstätte vor der Verwendung von einem Schornsteinfeger abgenommen und dann mindestens einmal jährlich kontrolliert werden muss. Dadurch soll gewährleistet werden, dass kein giftiges und gesundheitsschädliches Gas in den Wohnraum gelangt, sondern vernünftig durch einen Schornstein oder auch Edelstahlschornstein abzieht. Auch bei Ferienwohnungen oder Kleingartenhäusern, die mit ein einem Kaminofen beheizt werden, muss ein kontrollierter und sicherer Abzug gewährleistet sein. In diesen Fällen kann es Sinn machen, einen Schornstein aus Edelstahl nachzurüsten.

Wie kann eine Kohlenmonoxidvergiftung verhindert werden?

1. Einen sicheren Abzug durch den Schornstein gewährleisten

Immer wenn ein Feuer in einem Gebäude, insbesondere in einem geschlossen Raum, entfacht wird, muss gewährleistet sein, dass der Rauch komplett durch den Schornstein nach draußen abziehen kann. Denn es kam in der Vergangenheit schon mehrfach zu Unfällen, weil die Gefahr unterschätzt wurde. Zum Beispiel wurde schon öfter ein Holzkohlegrill aufgrund von schlechtem Wetter in eine Gartenlaube verlegt. Teilweise werden solche Grills auch zum Heizen verwendet, was große gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

2. Schornstein regelmäßig reinigen lassen

Auch ein durch Krähennester, Moos, Unrat oder Laub verstopfter Schornstein kann dafür sorgen, dass der Rauch, der bei der Verbrennung entstanden ist, nicht richtig abziehen kann und sich Kohlenmonoxid im Wohnbereich ansammelt. Um dies zu verhindern, sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob der Schornstein noch richtig zieht. Hierfür wird am besten ein Schornsteinfeger beauftragt, der dann auch die erforderlichen Maßnahmen durchführen kann. Wenn er bemerkt, dass der Rauch ins Innere gelangt, muss unbedingt der Abzug gereinigt werden. Währenddessen sollte der Ofen zunächst ausgeschaltet bleiben.

3. Unterdruck unbedingt vermeiden

Vor allem in sehr gut isolierten Passivhäusern oder sogenannten Niedrigenergiehäusern werden häufig raumluftunabhängige Kaminöfen verwendet. Hierbei findet der Luftaustausch mithilfe spezieller Lüftungssysteme statt. Wenn dann in einem solchen geschlossenen System zum Beispiel mit einer Dunstabzugshaube eine Art Unterdruck erzeugt wird, kann dieser unter Umständen dafür sorgen, dass das Kohlenmonoxid und der Rauch vom Kamin in den Wohnbereich gelangen. Daher sollten diese beiden Systeme niemals zur gleichen Zeit verwendet werden. Heutzutage sorgen spezielle Sicherungen dafür, dass das nicht geschieht.

4. Rauchmelder installieren

Jeder Gegenstand kann theoretisch irgendwann einen Defekt erleiden. Das gilt auch für Schornsteine und Kamine. Allerdings lassen sich Gefahren durch Rauch und Feuer recht zuverlässig vorbeugen, indem Rauchmelder im Haus installiert werden. Denn diese verfügen über spezielle Sensoren, die sich bemerkbar machen, wenn sich zu viel Kohlenmonoxid in der Luft befindet. Heutzutage sind Rauchmelder in Wohngebäuden in den meisten Bundesländern Pflicht. Idealerweise wird pro Raum ein Rauchmelder angebracht.

Der unterschätzte Leistungsträger: Was ein Schornstein so alles ertragen muss!

9 months ago

Der Schornstein - Mehr als nur Schein.

Unser Schornstein sorgt dafür, dass heißer Rauch und giftige Abgase unserer heimischen Feuerstätte abgeleitet werden - aus unserem Haus hinaus in die Welt. Nur so können wir offenes Feuer in unseren Räumlichkeiten genießen und weiterhin Sauerstoff atmen. Ein Dank dem Schornstein, der zu wenig gewürdigt wird, geht es um unser modernes, gemütliches Wohnen. Doch was der Kamin dabei wirklich aushalten muss, welche Giftstoffe er aushält und welchen Witterungsverhältnissen er sich stellen muss, haben wir ein wenig genauer betrachtet. Dafür haben wir zunächst zu klären, was Rauch ist und woraus er besteht, sowie welche Verbindungen er mit dem Schornstein eingeht.

Woraus besteht Rauch?

Wird Holz verbrannt entstehen vor allem zwei Dinge: Kohlendioxid und Wasser. Doch neben diesen zwei Produkten, zerfällt das verbrannte Holz noch in weitere Bestandteile: Kohlenmonoxid, Stickoxide und andere organische Verbindungen, wie beispielsweise Asche. In der Gasphase bilden sich darüber hinaus Alkene und Alkane. An den Rauch- und Aschepartikeln hingegen haften gefährliche polyzyklische Kohlenwasserstoffe. Schließlich kommen noch andere Typen von Aromaten hinzu, wie Aldehyde, Carbonsäuren und Alkohole. Mit all diesen Stoffen hat sich unser moderner Schornstein auseinanderzusetzen. Da bedarf es unter anderem Stabilität und Festigkeit, um den Rauchstoffen standzuhalten. Als Besonderheit kommt noch hinzu, dass die Rauchgase Säureanteile enthalten, die sich im abkühlenden Zustand gerne an den Schornsteinwänden ablagern, diesen aber nicht zersetzen. Bei älteren gemauerten Kaminen kann es zuweilen aber dann doch zu Versottungen durch die Säuren kommen, die in Durchfeuchtungen enden. Dass sich diese ganzen Stoffe in konzentrierter und sich stauender Form in geschlossenen Räumen nicht gut auf die Gesundheit auswirken, ist da nicht weiter verwunderlich. Dass es aber noch weltweit über zwei Millionen Tote aufgrund von Holzrauchvergiftungen gibt, ist schon erwähnenswert. Die meisten Todesfälle geschehen in Ländern, in denen traditionellerweise noch ein offenes Feuer zentraler Bestandteil des Alltags ist. Hier gibt es weitaus weniger Schornsteine und erst recht keine aus modernen Produktionen, wie beispielsweise unsere Edelstahlschornsteine.


Korrekt montierte und gewarteter Edelstahlschornstein

Ablagerungen im Schornstein

Eine weitere zentrale Aufgabe des Schornsteins ist die Reinigung der Atemluft. Vor allem die Ablagerungen und die Hitze belasten den Schornstein enorm. Ältere Schornsteine sind nicht so hitzebeständig wie ihre modernen Verwandten, die Edelstahlschornsteine. Je weniger Hitze der Kamin verträgt, desto mehr Ablagerungen können sich bilden. Diese sind vor allem Giftstoffe und Rückstände, die für den Menschen extrem gesundheitsschädigend sind. Doch auch die Innenwände des Schornsteins werden durch die teerhaltigen Ablagrerungen angegriffen und mit fortschreitender Zeit porös.

Jetzt kommen wir zu einem weiteren gefährlichen Part: Die eben beschriebenen Ablagerungen können sich bei zu starker Hitzeentwicklung entflammen. Hitze entwickelt sich schneller, je mehr Ablagerungen im Schornstein vorzufinden sind. Im schlimmsten Fall können die Flammen sogar auf den Dachstuhl übergreifen. Um dem vorzueugen, sollte der Schornstein doppelwandig sein und regelmäßig gewartet werden.

Auswirkungen von Witterung und Hitze auf Schornsteine

Kamine haben so einiges auszuhalten. In ihnen herrschen Höchsttemperaturen von bis zu 200 Grad Celsius und außen setzen ihnen Wind und Wetter zu. Das stellt auch besondere Anforderungen an das Material und seinen Hitzeausgleich. Bis zu 600°C können moderne Schornsteine aus dem Fachhandel aushalten, so auch die Edelstahlschornsteine von Schornstein ES. Und das müssen sie auch. Der Temperaturunterschied, den es zu bewältigen gilt, fordert dem Rauchabzug viel ab. Ebenso dem verwendeten Material, aus dem er gefertigt wurde. Deswegen kommt es auf ein besonders hochwertiges Material an. Wir verwenden V4A Edelstahl innen und V2A Edelstahl außen.

Den Schornstein regelmäßig überprüfen und reinigen

Schornsteine sollten idealerweise regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, um weiterhin so leistungsbeständig wie am ersten Tag zu sein. Durch die Reinigung werden Ablagerungen entfernt und die Gefahr eines Kaminbrands und schlechter Abluft gebannt.

Edelstahlschornsteine und die richtigen Höhenverhältnisse

1 years ago

Doppelwandige Edelstahlschornsteine werden vielfältig eingesetzt. Nicht jeder Schornstein hat dieselbe Länge bzw. Höhe. Edelstahlschornsteine, Edelstahlkamine und Schornsteine im Allgemeinen passen sich immer den äußeren Gegebenheiten an. Dies gilt auch für ihre Höhe. Wichtig und nicht außer Acht zu lassen ist, dass der Mündungsabschluss vom Edelstahlschornstein frei im Strom des Windes liegt, demnach Minimum 40 Zentimeter über First.

Welche Edelstahlschornstein Vorschriften gelten?

Bei Austritt aus dem Dach bzw. der Dachhaut oder aber am Rande dessen, herrschen die Richtlinien des Bundesimmissionsschutzes. So ist beispielsweise bestimmt, dass der Edelstahlschornstein bei einer Dachneigung von weniger als 21 Grad mindestens einen Meter senkrecht über der Dachhaut münden muss. Zusätzlich gilt die Verordnung, dass ab Neigungen über 20 Grad ein Mindestabstand von 2,3 Metern eingehalten werden muss. Dies ist schon mal das Wesentliche, was Sie beim Errichten von Ihrem Edelstahlschornstein beachten müssen. Aber was kommt noch auf Sie zu?

Die wirksame Höhe beim EdelstahlschornsteinKorrekt vermessener und montierter Edelstahlschornstein

Was genau meinen die Fachleute und die Schornsteinfeger eigentlich, wenn sie von der wirksamen Höhe sprechen? Diese Frage tritt sehr häufig auf, da sowohl Edelstahlschornstein Hersteller als auch Schornsteinfeger dem Bauherrn oftmals verschiedene Höhenangaben mitteilen. Der Kaminkehrer legt oftmals die vorläufige wirksame Höhe fest. Der Edelstahlschornstein Hersteller jedoch spricht von der Gesamthöhe der Edelstahlschornsteine. Was genau die Gesamthöhe ausmacht, kann Ihnen in diesem Falle nur der Hersteller beantworten. Die wirksame Höhe ist immer abhängig von der Leistung vom Kaminofen. Mithilfe einer Querschnittsberechnung lassen sich sowohl der Innendurchmesser des Schornsteins, als auch die geringste wirksame Höhe der ermitteln.

Und was ist jetzt die wirksame Höhe vom Edelstahlschornstein?

Mit der wirksamen Höhe bezeichnet man in Fachkreisen die Höhe, die ab der Mitte des Wandaustritts gemessen wird. Also, wenn der Edelstahlschornstein horizontal durch die Mauer nach außen verläuft. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um die Mitte des T-Stücks oder auch Feuerungsanschlusses. Möglich ist aber auch der Austritt aus der Wand mit einem Versatzbogen, um gegebenenfalls an Öffnungen wie Fenstern oder Türen vorbei zu gelangen und diese nicht zu beeinträchtigen.

Und wie hoch darf der Edelstahlschornstein freistehen?

Edelstahlschornsteine von Schornstein ES sind mit dem Twist-Lock System versehen. Einem Bajonettverschluss, der dem Schornstein aufgrund seiner zusätzlichen Kraftschlüssigkeit die nötige Stabilität verleiht. Dieser Verschluss ist patentiert und Schornsteinsysteme, die diesen aufweisen, nur direkt beim Hersteller erhältlich. Die Schornsteine von Schornstein ES dürfen zur Mündung hin bis zu 3 Meter freistehen. Das allerdings auch nur ab der letzten Halterung/ Befestigung.

Edelstahlschornstein: Drosselklappe

1 years ago

Generell betrachtet man die Drosselklappe in einem Kaminofen eher als Zubehör der Abgasanlage. Was die Wenigsten aber wissen ist, dass die Drosselklappe ein unabdingbarer Bestandteil der Anlage ist, da diese maßgeblichen Einfluss auf diverse Faktoren wie Temperatur, Dauer des Brennvorgangs und das Flammenbild hat. Außerdem werden die Regulation der Abgase sowie der Wirkungsgrad vom Kaminofen beeinflusst.

Wo genau sitzt die Drosselklappe?

Eine Drosselklappe ist im Regelfall eine einfache, simple Metallplatte. Sie befindet sich immer im Inneren vom Ofen- oder Rauchrohr. Eingesetzt wird sie üblicherweise vor der Verbindung zum Edelstahlschornstein und muss idealerweise ohne Einschränkungen frei drehbar sein.

Welche Funktion hat die Drosselklappe?

Rauchrohr mit regulierender Drosselklappe

Ihnen ist es möglich die Drosselklappe, die vor dem Übergang zu Ihrem Edelstahlschornstein sitzt, zu drehen. So verändern Sie die Stellung eben dieser Metallplatte und können Sie direkt im Rauchrohr regulieren. Doch was genau bewirkt das Ganze? Durch das Drehen der Drosselklappe wird manuell die Größe des Querschnitts und damit der Zug des Rauchrohrs beeinflusst. Je nach Stellung der Klappe vermindern oder erhöhen Sie demnach also den Zug von Ihrem Edelstahlschornstein. Ziel des Ganzen ist eine möglichst ebenmäßige, lange und natürlich effektive Leistung bzw. Heizwirkung. Sie möchten die erzeugte Wärme ja schließlich so lange wie möglich in Ihrem Kaminofen erhalten. Denn wenn der Zug zu hoch ausfällt, ist es leider unumgänglich, dass die erzeugten Gase und Wärme zu schnell aus dem Kaminofen nach Außen weichen.

Wie wird die Drosselklappe korrekt eingestellt?

Feuer bzw. Flammen könnten unterschiedlicher nicht sein. Man kann diese nicht pauschalisieren, da jedes Feuer anders brennt und eine andere Flammenbildung aufweist. Besonders die Art der Brennstoffe ist hier von Bedeutung, ebenso wie die Unerlässlichkeit der Regulierung des Zugs. Bei dem Verbrennen von festen Brennstoffen wie Holz wird eingangs einiges an Sauerstoff benötigt, welcher mithilfe des Zugs in die Brennkammer strömt. Beim Brennvorgang an sich ist es Ihnen dann schließlich mittels der Drosselklappe möglich, die Zufuhr des Sauerstoffs nach Belieben zu regeln.

Wie erreiche wird die ideale Wirkung erreicht?

Einer Drosselklappe ist es nur möglich, den Zug in Ihrem Kaminofen zu regulieren, wenn tatsächlich jede einzelne der oben bereits genannten Komponente auf die anderen abgestimmt ist. Es muss eine gänzlich in sich geschlossene Zirkulation herrschen. Durch Türen oder auch den Aschekasten ist es Zugluft und auch Wärme möglich zu entweichen. Dies soll selbstverständlich verhindert werden. Am besten engagieren Sie im Vorfeld Fachleute, die den Kaminofen für Sie montieren bzw. Ihnen bei der Montage unter die Arme greifen.