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Versottung im Schornstein - Ursachen und Maßnahmen

9 days ago

Ein versotteter Schornstein ist vor allem dadurch erkennbar, dass an der Außenseite dunkle leicht gelbliche Flecken zu sehen sind. Außerdem macht sich häufig ein chemischer leicht ätzender Geruch in der Wohnung breit, der ebenfalls auf eine Versottung hindeutet. Je nach der Art der Schornstein- und Wandverkleidung kann es einige Jahre dauern, bis die Flecken sichtbar sind.

Wie entsteht Versottung?

Versottung entsteht in erster Linie durch Feuchtigkeit im inneren des Schornsteins, die nicht richtig abgezogen ist und sich als Kondenswasser an den Innenseiten absetzt. Daran kann in seltenen Fällen zu feuchtes Brennmaterial schuld sein, meist ist aber eine zu niedrige Abgastemperatur die Ursache. Diese führt dazu, dass die Gase noch im Schornstein ihren Taupunkt erreichen und flüssig werden. In Kombination mit den Säuren und Kohlenstoffen, die sich im Laufe der Zeit bei der Verbrennung an der Innenseite absetzen, schadet die schwefelhaltige Feuchtigkeit dem Schornstein und löst die Versottung aus. Dieser Prozess zieht sich über Jahre hinweg und wird meist erst bemerkt, wenn die Flecken sichtbar sind. Dies bedeutet, dass die Feuchtigkeit den Stein vollständig von innen nach außen durchdrungen hat. Dadurch verliert der Schornstein an Standfestigkeit und kann im schlimmsten Fall sogar einstürzen. Doch nicht nur das: Sickert die Feuchtigkeit in das restliche Mauerwerk, kann die gesamte Statik des Gebäudes beeinflusst werden und auch die Brandgefahr wird durch die chemische Flüssigkeit deutlich erhöht.

Versottung vorbeugen

Um einer Versottung vorzubeugen, sollte darauf geachtet werden, dass die Luftzufuhr nicht gedrosselt wird, denn dadurch können die Schwelgase nicht richtig ausbrennen und kühlen ab. Auch das ausschließliche Verbrennen von trockenem Brennmaterial kann der Vorbeugung dienen. Auch spezielle Imprägnierlacke können hier helfen. Wird allerdings mit Gas geheizt, ist die Sache nicht so einfach gelöst, schließlich kann Gas nicht trocken sein. Hier spielt die Konstruktion des Schornsteins eine entscheidende Rolle. Er muss einen ausreichend starken Zug gewährleisten, um die Abgase nach draußen zu transportieren, denn bei der Verbrennung von einem Kubikmeter Erdgas können bis zu 1,5 Liter Kondenswasser entstehen. Eine weitere Maßnahme ist, Edelstahlrohre oder alternativ auch Kunststoffrohre in den bereits vorhandenen Kamin einzuziehen. Die Feuchtigkeit kann diesen Materialien nichts anhaben, somit entsteht auch keine Versottung. Bei einem Neubau sollte von vornherein ein Edelstahlschornstein verbaut werden.

Bereits vorhandene Versottung bekämpfen

Nachgerüsteter Edelstahlschornstein nach VersottungSobald die Versottung entdeckt wurde, sollte sofort gehandelt werden. Eine einfache Möglichkeit ist das Einsetzen eines Edelstahlschornsteins in den gemauerten Rauchgasabzug. So wird der Querschnitt verringert und damit die Zugkraft erhöht. Auch kann die Feuchtigkeit dem Edelstahl nichts anhaben, somit ist die Gefahr einer weiteren Versottung gebannt. Sollte der Einbau eines neuen Schornsteins keine Option darstellen, sind spezielle Lacke im fachhandel erhältlich, die die Versottung einschließen und so eine weitere Ausbreitung verhindern. Allerdings ist diese Methode recht zeitaufwendig und erfordert es, dass die befallene Fläche großzügig abgeschliffen und darüber hinaus mehrfach behandelt und fortlaufend auf weitere Ausbreitung kontrolliert wird.

Wenn nichts mehr geht: Sanierung oder Erneuerung

Ist die Versottung bereits zu weit vorangeschritten für eine Bekämpfung, hilft nur noch eine Sanierung oder gleich der komplette Austausch des Schornsteins. Dies ist vor allem bei alten Häusern der Fall, die nicht gut instand gehalten wurden. Doch auch neuere Häuser können betroffen sein. Insbesondere dann, wenn beim Bau Vorschriften zur Isolierung missachtet und der Rauchabzug des Schornsteins zu groß gebaut wurde. Bei einer Erneuerung des Schornsteins sollte genau darauf geachtet werden. Vor allem die Querschnittsberechnung ist hier wichtig, um bei dem neuen Schornstein einen ausreichend starken Zug zu gewährleisten. Eine vergleichsweise kostengünstige Alternative ist der Einbau eines Edelstahlschornsteins. Diese gibt es sowohl einwandig als auch doppelwandig und bieten durch den Edelstahl keine Angriffsfläche für Feuchtigkeit.

Den richtigen Brennstoff finden

23 days ago


Um das Eigenheim besonders in den Wintermonaten zu beheizen bieten sich heutzutage vielerlei Möglichkeiten. Vor allem in gemeinsam genutzten Räumen wie dem Wohnzimmer soll eine wohlige Atmosphäre geschaffen werden. Da bietet sich das Heizen mit einem Kaminofen an, da dieser nicht nur Wärme ausstrahlt sondern auch ein gemütliches Licht erzeugt.

Welche Brennstoffe gibt es und was ist zu beachten?

verschiedene Brennstoffe vor Kamin

Wer einen Kaminofen besitzt, muss einige Dinge beachten. Zum einen trat am 31. Dezember 2017 eine neue Regelung zum Schadstoffausstoß in Kraft. Diese ersetzt die bisherige Regelung, nach der alle Heizöfen, die vor 1975 gebaut wurden außer Betrieb genommen werden müssen. Nach der neuen Regelung sind auch Heizöfen mit einem Baujahr vor 1985 betroffen und müssen entsprechend nachgerüstet oder eben außer Betrieb genommen werden. Doch auch bei der Wahl des Brennstoffs gibt es einige Unterschiede. Folgende Brennstoffe sind zum Heizen mit einem Kamin oder Ofen geeignet:

  • Holz
  • Pellets
  • Kohle
  • Erdgas

Holz als Brennstoff

Holz gilt als der Klassiker unter den Brennstoffen: Schon seit Jahrhunderten heizt der Mensch mit Holz. Zudem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff und die Holzscheite, die zum Heizen verwendet werden sind zumeist Abfallprodukte der Forstwirtschaft. Damit ist Holz die umweltbewussteste Wahl unter den Brennstoffen und unterstützt nebenbei durch die erlöse aus dem Verkauf die Forstwirtschaft. Allerdings ist zu beachten, dass das Holz unbehandelt ist. Es ist gesetzlich sogar verboten, behandeltes Holz wie beispielsweise das alter Möbel, zum Heizen in Privathäusern zu verwenden. Denn durch die Lasuren oder Lacke können beim Verbrennen giftige Gase entstehen und in die Atemluft gelangen. Unbehandeltes Holz hingegen ist unbedenklich. Das optimale Brennholz verfügt über eine Restfeuchtigkeit von maximal 20 Prozent und ist luftgetrocknet. Gelagert werden kann Brennholz gestapelt im eigenen Garten in einer Hütte. Wer das Brennholz nicht kaufen, sondern selbst die Scheite spalten will, sollte dies am besten zwischen Dezember und Februar tun.

Heizen mit Pellets

Genau genommen bestehen auch Pellets aus Holz. Die kleinen Presslinge sind aus Säge- und Hobelspänen gefertigt, die unter anderem bei Tischlerarbeiten in Holzwerken als Abfallprodukt entstehen. Ein Pellet ist zwischen 2 und 5 Zentimeter lang und verfügt über einen Durchmesser von circa einem Zentimeter. Für die Herstellung der Pellets ist der Trockengrad des Rohmaterials essentiell. Nur Holz mit demselben Trockengrad kann zu Pellets verarbeitet werden. Dabei wird allerdings komplett auf Fremdstoffe verzichtet. Durch die Hitze beim Pressen werden holzeigene Stoffe wie Lignin und Harz zäh und fungieren als Kleber, der die Pellets in gepresster Form zusammenhält. Wer mit Pellets heizt, sollte sich vorher über einen geeigneten Ofen informieren. Spezielle Öfen haben an der Rückseite eine Klappe, in der die Pellets lagern und dann bei Bedarf über ein Band direkt in den Ofen gelangen. Auch der Schornstein muss für die Beheizung mit Pellets geeignet sein. Im Vorfeld sollte sich unbedingt darüber informiert werden, ob der Schornstein feuchteunempfindlich ist und über die Nötige Zertifizierung verfügt. So sind Pellets ein unkomplizierter Brennstoff, denn nicht nur die Lagerung ist simpel, auch die Ergiebigkeit ist ausgesprochen hoch und es muss nur etwa viermal im Jahr neues Brennmaterial bestellt werden.

Wärme durch Kohle

Kohle eignet sich vor allem dann als Brennstoff, wenn eine dauerhafte Wärme erzeugt werden soll. Dazu muss der Ofen allerdings unbedingt für Kohlebriketts zugelassen sein. In den meisten Fällen sind herkömmliche Kaminöfen das nicht. Neben der Dauerbeheizung, die Kohle bietet, ist sie auch noch äußerst umweltfreundlich. Allerdings sollte beachtet werden, dass der Ofen neben der Eignung für einen sogenannten Dauerbrand auch über einen Aschkasten verfügt, der die nicht verbrennbaren Reste auffängt.

Heizen mit Erdgas

Kaminöfen, die mit Gas betrieben werden, bieten den höchsten Komfort im Vergleich zu den anderen Brennstoffen. Denn durch das Heizen mit Gas spart man sich das müßige Entfachen und Schüren des Feuers und auch die Entsorgung von Asche, Ruß und Brennstoffresten entfällt. Zudem bieten viele Kaminöfen mit Gasanschluss die Möglichkeit, einen Zeitschalter einzubauen oder per Fernbedienung den Gaszufluss zu kontrollieren. Besonders beliebt sind Gasöfen auch bei Stadtbewohnern, denn es wird keine zusätzliche Lagerfläche für den Brennstoff benötigt und auch die Beschaffung entfällt. Einzige Voraussetzung: Es muss ein Gasanschluss vorhanden sein. Auch bereits vorhandene Kamine lassen sich mit speziellen Sets unkompliziert nachrüsten.

Wohnraum mit Heizofen im Mittelpunkt

Welcher Brennstoff ist am effizientesten?

Pauschal lässt sich nicht bestimmen, welcher Brennstoff am effizientesten ist. Bei der Wahl spielen viele Faktoren eine Rolle und auch die Gegebenheiten der Brennstätte sind nicht außer Acht zu lassen. Für Stadtmenschen, die nicht auf die Lagerfeuerromantik verzichten möchten, eignet sich vor allem ein Gasofen, aber auch ein Pelletofen wäre bei größeren Wohnungen geeignet. Wer mit Holz heizt, sollte bedenken, dass dafür stets ein Vorrat an Brennmaterial und damit entsprechend Kapazitäten zur Lagerung vorhanden sein müssen. Außerdem ist Holz weniger als Hauptwärmeträger geeignet, da im direkten Vergleich die Brenndauer gering ausfällt. Unter dem Gesichtspunkt der Umweltfreundlichkeit ist allerdings festzustellen, dass vor allem Pellets als Produktionsabfall und Holz als nachwachsender Rohstoff gut geeignet sind. Verzichtet werden sollte allerdings auf einen Kaminofen mit Erdöl, da dieser Rohstoff knapp ist und die Umwelt extrem belastet.

Welche Brennstoffe eignen sich für einen Edelstahlschornstein?

Ein Edelstahlschornstein ist vielfältig einsetzbar und eignet sich grundsätzlich für alle der oben aufgeführten Brennstoffe. Durch das besonders strapazierfähige und temperaturbeständige Material ist ein Edelstahlschornstein von Schornstein ES für alle Arten von Rauch als Abzug geeignet.

Schornstein aus Edelstahl – neu oder doch lieber gebraucht kaufen?

2 months ago

Ist der Kauf eines gebrauchten Schornsteines sinnvoll?

Als Teil einer sogenannten Konsumgesellschaft überlegt man eigentlich nicht lange, ob man etwas neu oder gebraucht kaufen soll. Viele tendieren eher zum Neukauf. Jedoch sollte man einmal in sich gehen und sich darüber klar werden, dass der Erwerb eines gebrauchten Gegenstandes einige Vorteile hat. Einer ist, dass die Lebenszeit des jeweiligen Gegenstandes verlängert wird und somit nachhaltig genutzt wird.

Zugegeben, wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit. Gerade wenn wir da an Produkte aus dem Bereich Technik denken, merken wir, dass was heute als Innovation gehandelt wurde, morgen schon komplett veraltet sein kann. Zudem erschweren gewisse Vorschriften, welche Produkte auf dem Markt bleiben dürfen und welche nicht. Man danke hierbei an die Normen.

Wenn wir also an einen Edelstahlschornstein denken, wird uns bewusst, dass dieser natürlich gewissen gesetzlichen Standards entsprechen muss. Somit wird nicht nur das Potenzial gewissen Gefahren, wie beispielsweise Brände, enorm minimiert. Der Schornstein aus Edelstahl gehört somit einer Sonderkategorie an. Man sollte sich daher die Entscheidung nicht leicht machen, wenn man vor einem Kauf steht und zwischen einem gebrauchten und neuen Edelstahlschornstein entscheiden muss. Lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Schornsteins aus Edelstahl wirklich?

Gebrauchter Edelstahlschornstein – der Kauf der berühmten Katze im Sack?

Möchte man einen gebrauchten Schornstein aus Edelstahl, der muss sich nur einmal im World Wide Web umzusehen und wird sehr schnell fündig. Oftmals entscheidet man eher aufgrund des optischen Zustandes. Kein Wunder, denn dies ist oftmals das offensichtliche, sofern man Bilder in die Anzeige eingefügt hat. Es ist daher dringend anzuraten, wenn man einen gebrauchten Edelstahlschornstein erwerben möchte, diesen vor dem Kauf persönlich in Augenschein zu nehmen.

Zugegeben, als Laie erkennt man nicht unbedingt in welchen Zustand sich der Schornstein aus Edelstahl wirklich befindet. Fragen, wie welcher Brennstoff der Vorbesitzer benutzt hat und ob alle Fristen der Wartung eingehalten worden sind, bleiben leider bei einer Besichtigung unbeantwortet. Natürlich kann man sich mit dem Vorbesitzer verständigen, aber wer garantiert ehrliche Aussagen des Vorbesitzers? Gerade, wenn es um das heikle Thema Wartung geht. Ein weiteres Manko ist die unbewusste falsche Bedienung der Feuerstätte sowie schlussendlich des Schornsteins aus Edelstahl. Hier sei das oftmals überbewertete Konzept des Energiesparens erwähnt. Dabei kann es durchaus zu einer falschen Methode des Heizens kommen. Diese ist natürlich auf Dauer enorm schädlich für das Abgassystem.

Nennenswert dürfte darüber hinaus auch sein, dass feuchtes Holz oder aber große Stücke Brennstoff die Gefahr birgt, Rußablagerungen in den Rohren sowie im Schornstein selbst zu hinterlassen. Die Folge ist ein sogenannter Schornsteinbrand. Schuld daran sind die mitunter sehr gefährlichen Hartrußablagerungen.

Falscher Brennstoff oder aber ein billiger und nicht energieeffizienter Ofen, der beim Vorbesitzer am Schornstein angeschlossen war, trägt ebenfalls zu dem Risiko des Rußbrandes bei.

Kurz gesagt: Wenn man einen Schornstein mit hartnäckigen Ablagerungen von Ruß erwirbt, gefährdet man nicht nur sich selbst und seine Familie, sondern auch Nachbarn und andere.

Vielleicht mag dies verwunderlich klingen, wenn man sagt, dass auch der Schornsteinfeger keine 100 Prozent korrekte Auskunft darüber geben kann, ob der gebrauchte Schornstein in einem guten Zustand ist. Manche Schäden sind leider nicht offensichtlich. Im schlimmsten Fall kann es vorkommen, dass man bei der sogenannten Feuerstättenschau durch den Schornsteinfeger keine Bewilligung für den gebrauchten Schornstein aus Edelstahl bekommt. Dies bedeutet nicht nur enorme Mehrkosten, sondern auch der Ausbau des gebrauchten Edelstahlschornsteins und den Erwerb sowie den Einbau eines komplett neuen Systems.

Probleme mit der Optik

Hersteller von Edelstahlschornsteinen fertigen die jeweiligen Systeme in verschiedenen sogenannten Chargen. Dies kann bedeuten, dass nachträglich angebrachte Teile sich optisch von den anderen Teilen unterscheiden. Selbst wenn man das fehlerhafte Teil auswechseln würde, was nicht nur mit Kosten verbunden ist, kann es durchaus vorkommen, dass auch dieses Teil farblich nicht zum Rest passt. Und auch wenn man ein Teil mit der gleichen Chargennummer kauft, kann hier eine enorme Farbabweichung vorliegen. Erwähnt sei zudem, dass die einzelnen Teile im regelmäßigen Gebrauch auch die Farbe ändern können.

Entscheidet man sich also für einen gebrauchten Schornstein aus Edelstahl, welcher vom Hersteller gar nicht mehr vertrieben wird, kann es zudem sein, dass die Anschlüsse aufgrund veränderte Verordnungen nicht mehr ineinander beziehungsweise zueinander passen. Hier ist also der Austausch des kompletten Schornsteinsystems die Folge. Des Weiteren muss gesagt werden, dass die Systeme oftmals über individuelle Anschlüsse verfügen, die nur auf dieses eine System passen. Hier ist ebenso der Austausch des gesamten Systems die Folge.

Ein weiteres Hindernis kann der Austausch von einzelnen Elementen des Schornsteinsystems sein. Wenn man also beispielsweise nur das Reinigungselement austauschen möchte. Legt man dabei großen Wert auf ein gebrauchtes Teil, weil man vielleicht etwas Geld sparen möchte, kann es mitunter vorkommen, dass man zu einem Teil eines anderen oder gar falschen Herstellers greift. Die Teile sind dann nicht miteinander kompatibel.

Der Fachmarkt ist zudem von kleineren Hersteller übersät, was die Suche nach einem passenden Ersatzteil fast unmöglich macht. Hier sind vor allem die ständig wechselnden Modelle, welche nicht zueinander passen, schuld.

Die Suche nach einem passenden Ersatzteil kann somit in der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen enden. Der Austausch mehrerer Elemente, welche man im Prinzip gar nicht austauschen wollte oder gar muss, können die Folge sein. Dies wiederum ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, da teilweise Teile komplett aus- und natürlich auch wieder eingebaut werden müssen. Darüber hinaus können sich hierbei die Sicken und Muffen des Schornsteins aus Edelstahl weiten und locker werden, was mitunter gefährlich werden kann. Der Edelstahlschornstein fängt zudem an zu wackeln und die Stabilität der Anlage ist nicht mehr gewährleistet.

Die Lösung: Hilfe vom Fachmann

Egal ob man sich einen neuen oder aber gebrauchten Schornstein zulegt, die Frage nach der Montage durch einen Fachmann oder einem Laien bleibt offen. Wissenswert dürfte sein, dass bei einem Neukauf die Montage bereits inklusive sein kann beziehungsweise man einen Festpreis aushandeln kann. Auch die Frage der Haftung ist in diesem Fall geklärt, denn diese liegt klar beim Handwerker. Dieser verbürgt sich für eine fachgerechte Anbindung des Systems. Natürlich müssen Handwerker auch bei gebrauchten Anlagen eine gewisse Gewährleistung erbringen, jedoch wird dies nicht ein jeder so eine Weiteres machen.

Kann man also einen gebrauchten Edelstahlschornstein nicht selbst anbringen, dürfte es sehr schwierig sein einen Handwerker zu finden, der dies übernimmt. In der Lage dazu sind vermutlich alle, jedoch will niemand die Verantwortung übernehmen, falls ein Schaden entsteht, was eigentlich berechtigt ist.

Abschließend kann also gesagt werden, dass sich der Kauf eines neuen Schornsteins aus Edelstahl mehr rentiert. Garantie und Gewährleistung bleiben beim Hersteller, auch wenn man etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Ratsam ist zudem ein Preisvergleich. Unter anderem von gebrauchten und neuen Schornsteinen, damit man sieht, dass der Unterschied oftmals gar nicht so groß ist und zum anderen auch, wenn man sich einen neuen Schornstein aus Edelstahl anschaffen möchte. Hier kann es auch zu großen Abweichungen kommen. Auf jeden Fall gilt, dass die Sicherheit stets vorgeht!

Die wichtigsten Fakten zu Edelstahlschornsteinen

2 months ago

WAS IST EIN SCHORNSTEIN AUS EDELSTAHL?

Bei einem Edelstahlschornstein handelt es sich um einen Schornstein, der an der Außenwand eines Hauses oder Gebäudes befestigt wird. Im Prinzip besitzt er die gleichen Funktionen wie ein herkömmlicher Kamin. In der Regel gibt es zwei verschiedene Varianten des Schornsteins aus Edelstahl. Es gibt ein- und doppelwandige Ausführungen. Der einwandige Schornstein dient eher älteren Bauten bei der Schornsteinsanierung. Doppelwandige Schornsteine sind für die Isolation und Dämmerung bei neueren Gebäuden gedacht. Beide Varianten befördern die entstehenden Gase im Ofen an die Außenluft. Edelstahlschornsteine werden bereits beim Bau eines Hauses mit einkalkuliert. Der Edelstahlkamin hingegen lässt sich auch nachträglich einbauen. Selbst wenn bereits ein Kamin vorhanden ist. Das bringt eine besondere Flexibilität bei der Planung des Heizsystems mit sich.

Edelstahlschornstein mit Wandhalterung

FÜR WEN EIGNET SICH EIN EDELSTAHLSCHORNSTEIN?

Gerade bei Neubauten ziehen Bauherren einen Außenschornstein in Betracht. Vor allem bei Passivhäusern, die aufgrund ihrer guten Wärmedämmung keine Heizung benötigen, kommt der Außenschornstein zum Einsatz. Doch auch bei einer energieeffizienten Renovierung oder Sanierung eines Altbaus ist der Schornstein aus Edelstahl eine beliebte Variante. Kamine sind insbesondere bei älteren Gebäuden meist versotten und nicht mehr zu gebrauchen. Manche der Kamine wurden zudem nicht ausreichend ausgelegt. Aus diesen Gründen sind Außenschornsteine eine bereits bewährte Alternative. Die Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten eines im Innenbereich gebauten Kamins sind mit viel Zeit und Aufwand verbunden. Bei einem Außenschornstein handelt es sich um die perfekte Alternative, um dieses Problem zu lösen. Schornsteinfeger reinigen in regelmäßigen Abständen die Feuerstätte. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, ihn bei der Planung eines neuen Heizsystems mit einzubeziehen. Durch jahrelange Berufserfahrung kann er wertvolle Tipps geben, ob sich die Anlage lohnt oder nicht. Viele Häuser werden in der Regel mit Öl oder Gas geheizt. Bei einem Umbau für eine sparsame Alternative wie beispielsweise einem Solarmodul kann er ebenfalls Hilfestellung leisten. Meist werden die Solarmodule am Kaminofen ergänzt oder ersetzen das ältere System. Ein Kaminofen im Innenraum sorgt nicht nur für romantische Stimmung, sondern sorgt auch für Gemütlichkeit und Wohlbefinden. Außerdem soll er möglichst viele Räume gleichzeitig heizen können, was bei der Auslegung eine wichtige Rolle spielt.

WELCHE VORTEILE Bietet DER EDELSTAHLSCHORNSTEIN?

Wie bereits erwähnt liegen die Vorteile von Schornsteinen aus Edelstahl in ihrer Flexibilität. Auch die Installation kann problemlos bewältigt werden. Schornsteine aus Edelstahl werden dann genutzt, wenn beispielsweise Kamine von älteren Gebäuden versotten oder nicht mehr zu gebrauchen sind. Ihr großer Vorteil ist ihre Wärme- und Isolierungsfunktion. Das Heizsystem eignet sich für jeden Haushalt und ist in ökologischer und ökonomischer Sicht durchaus sinnvoll. Aufgrund der modernen Bauweise lassen sich Außenschornsteine innerhalb weniger Stunden anbringen und installieren. Weiterhin eignen sich Außenschornsteine für jeden Brennstoff. Dies ist besonders praktisch, da nicht jeder Haushalt mit dem gleichen Brennstoff heizt. Demzufolge lässt der Edelstahlschornstein sich vielseitig einsetzen. Des Weiteren verfügt er über eine gute Wärmeleitfähigkeit und gibt die Rauchabgase schonend an die Außenwelt weiter. Durch seine glänzende Optik verleiht er dem Haus außerdem ein modernes Design.

WO LIEGEN DIE PREISE VON EDELSTAHLSCHORNSTEINEN?

Je nach Material können sich die Preise bei den Modellen unterscheiden. Der Anschaffungspreis zwischen 1000 und 1500 Euro rechnet sich allerdings aufgrund der langen Lebensdauer eines Edelstahlschornsteins. Durch seine flexible Anpassung lässt sich der Außenschornstein zudem an jedes Gebäude anbringen oder auch nachrüsten.

Länger ist doch besser! Der Sinn und Zweck von Schornsteinverlängerungen

6 months ago

Schornsteiverlängerung aus Edelstahl

Welchen Sinn haben Schornsteinverlängerungen?

Viele Hausbesitzer haben noch nie darüber nachgedacht, ob der Edelstahlschornstein an ihrem Haus die richtige Länge hat. Sie denken, dass er doch einfach nur den vom Kaminofen erzeugten Rauch nach außen ableiten muss und es zu diesem Thema auch nicht mehr zu sagen gibt. Diese Annahme ist allerdings ein Irrglaube. Denn vor allem bei sogenannten energieeffizienten Neubauten, wie etwa bei Passivhäusern oder Niedrigenergiehäusern, fallen sofort die relativ langen Außenschornsteine auf. Im folgenden Ratgeber wird erläutert, warum die Länge des Schornsteins dabei eine wichtige Rolle spielt.

Welche Gründe kann es für eine Schornsteinverlängerung geben?

Wenn der Rauch gut durch den Kamin abzieht und eine gute und weitestgehend rückstandslose Verbrennung erreicht wird, muss nicht gehandelt werden. Anders sieht es aus, wenn der Rauch nicht wie gewünscht nach außen geleitet werden kann. Denn dadurch reicht in vielen Fällen auch der Zug nicht aus, um eine effiziente Verbrennung zu gewährleisten. In diesem Fall bleiben ungewollte Rückstände im Schornstein, die den kompletten Vorgang stören können. Um das zu verhindern, sollte darüber nachgedacht werden, den Schornstein zu verlängern. In den meisten Fällen ist das die einfachste und zugleich auch effektivste Lösung.

Denn durch die Verlängerung erhöht sich der sogenannte physikalische Kamineffekt. Dieser saugt durch Unterdruck den Rauch an und stößt ihn nach oben aus. Somit kann also durchaus gesagt werden, dass ein langer Schornstein effektiver ist als ein kürzeres Modell. Zudem ergibt sich durch die Erhöhung auch der positive Nebeneffekt, dass die Nachbarn weniger von den Rauchgasen gestört werden. Und wenn die eigene Schornsteinmündung höher liegt als die Schornsteine der angrenzenden Häuser, sinkt das Risiko, dass sie deren Fremdstoffe einsaugt. Zudem kann es auch sinnvoll sein, den Schornstein zu verlängern, wenn regelmäßig sogenannte Fallwinde vorherrschen. Denn auch diese können den Zug negativ beeinflussen. Wird der Schornstein verlängert, können die Winde weniger anrichten.

Welche Arten der Schornsteinverlängerung gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten der Schornsteinverlängerung. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich daher ausführlich von einem Fachmann beraten lassen. Dabei sollte auch ein Schornsteinfeger anwesend sein und die Situation beurteilen. Denn dieser muss den Umbau später schließlich auch abnehmen. Häufig ist im Zusammenhang mit diesem Thema von dem Ausdruck wirksame Höhe zu hören. Er wird über die sogenannte Norm EN 15287-1 definiert und gibt genau die Distanz vom Rauchgaseintritt zu der Mündung an. 500 Millimeter bis 3.000 Millimeter sind gängige Längen für eine Schornsteinverlängerung.

Für gemauerte Ausführungen sind sowohl einwandige wie auch doppelwandige Varianten erhältlich. Allerdings haben Erstere nur den Zweck, alle Vorschriften in Bezug auf eine bestimmte Bauhöhe zu bedienen. Die doppelwandige Schornsteinverlängerung kann dagegen den Zug und damit auch die Effizienz des Schornsteins deutlich verbessern. Wichtig ist allerdings, dass die Isolierung mindestens 32,5 Millimeter dick ist. Dadurch bleibt die Wärme möglichst lange im Schornstein und kann dort wirken. Grundsätzlich sollte beim Kauf neben der Länge auch auf Qualität geachtet werden. Denn nur dann kann die Schornsteinverlängerung den gewünschten Effekt erzielen.

Der Schornsteinfeger- Aufgaben und Zuständigkeiten im Bereich Schornstein

7 months ago

Schornsteinfeger bei der Schornsteinwartung

Zuständigkeiten des Schornsteinfegers

In diesem Beruf ist die wichtigste Aufgabe, dass der Schornstein, egal ob im Innen- und Außenbereich, überwacht und regelmäßig gewartet wird. Das bedeutet also, dass die Reinigung der Schornsteine nicht die einzige Tätigkeit bei der Ausübung dieses Jobs ist. Weiterhin gibt es noch viele weitere Dinge in Bezug auf einen Schornstein, welche vom Schornsteinfeger durchgeführt werden müssen. Darunter zählt auch, dass er den Kunden bei allen Fragen zum Thema des Rauchabzugs mit seiner Fachkompetenz zur Verfügung steht. Ebenso gehört auch die Beratung der Hausbesitzer zu den Aufgaben, wenn diese zum Beispiel Rat zum nachträglichen Einbau eines Kaminofens benötigen. Der Schornsteinfeger kann genau angeben, was dafür wichtig und zu beachten ist. In diesem Falle ist es unbedingt notwendig zu wissen, dass zur optimalen Nutzung einer primären Feuerungsstätte bei dem gemauerten Kamin ein zweiter Rauchabzug oder Schornstein realisiert werden muss. Dafür wird dann sehr oft ein doppelwandiger Edelstahlschornstein eingebaut. Wenn dies dann in die Tat umgesetzt wird, müssen viele gesetzliche Richtlinien eingehalten werden. Diese beinhalten nicht nur die Form, die Höhe und den Durchmesser von dem Schornstein, sondern auch noch vieles andere. Zusammengefasst lässt sich eine Aufteilung in vier Tätigkeitsbereiche bei dem Beruf des Schornsteinfegers feststellen:

  • neutrale Beratung
  • Sicherheit
  • Umweltschutz
  • Brandschutz

Aufgaben eines Schornsteinfegers

Es gibt aber noch viele weitere sogenannte Hoheitsaufgaben, die derSchornsteinfeger auszuüben hat. Dazu gehören unter anderem die Abnahme von Feuerungsanlagen, die Führung des sogenannten Kehrbuchs, die Ausstellung von Feuerstättenbescheinigungen und auch die regelmäßige Begutachtung und Prüfung von Feuerstätten. Pflicht ist hierbei eine Begehung und Prüfung der Feuerstätten innerhalb von sieben Jahren zweimal. Nur die zuständigen Bezirksschornsteinfeger dürfen diese Hoheitsaufgaben übernehmen. Dabei ist es völlig irrelevant von welcher Art die Feuerungsanlage ist. Die Tätigkeiten bei dem Beruf eines Schornsteinfegers zeichnen sich durch eine gewisse Vielfältigkeit aus. Hierbei geht es insbesondere um Anlagen, die dafür benötigt werden, wenn ein Rauchabzug in Betrieb genommen wird, zum Beispiel ein Edelstahlschornstein. Es ist auf jeden Fall erforderlich, dass derjenige der diesen Beruf als Fachkraft ausführt die Feuerungsanlagen in regelmäßigen Abständen überprüft und die passenden Messungen durchführt. Folgende Anlagen können es zum Beispiel sein, bei denen in bestimmten Wartungsintervallen Kontrollen durchgeführt werden müssen: Pelletheizungen, Gasheizungen, gasbetriebenen Durchlauferhitzer und Ölheizungen. Nebenbei muss der Schornsteinfeger hierbei auch die Reinigung und Überprüfung des jeweiligen Schornsteins übernehmen. Das ist aber noch lange nicht alles. Weiterhin ist es wichtig, dass er Messungen durchführt, um sicher gehen zu können, dass die gesetzlichen Richtwerte auch eingehalten werden. Durch die ganzen gesetzlichen Regelungen und Auflagen ist es ein Muss, dass vor der Installation eines Edelstahlschornsteins erst der Schornsteinfeger um Rat gefragt wird. Nur so können auch die entsprechenden Voraussetzungen bei der Realisierung berücksichtigt werden. Alle Auflagen, welche hierbei beachtet werden müssen, sind abhängig von der jeweiligen Region und dem Umfeld und beinhalten Brandschutzbestimmungen, Umweltschutz und auch die Höhe, die der gewünschte Schornstein haben muss. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Bewohner aus der Nachbarschaft nicht gestört werden durch diverse Einflüsse von dem Schornstein.

Auswirkungen bei Wegfall des Schornsteinfeger Monopols - Entstehung unabhängiger Dienstleister

Es gab ein gesetzliches Schornsteinfeger-Monopol, in dem festgehalten war, dass alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Feuerungsanlagen und Heizsystemen nur vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger durchgeführt werden dürfen. Diese Regelung fiel dann am 01. Januar 2013 weg. Das bedeutet, dass jeder, der nachträglich einen Kaminofen einbauen möchte, sich an einen unabhängigen Dienstleister wenden kann um dieses Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Alle wichtigen und notwendigen Ausbildungen, Unterweisungen und Zertifikate, die für diese Tätigkeit unabdingbar sind, kann jeder Dienstleister ohne Probleme erwerben. Der Bezirksschornsteinfeger muss aber immer noch die endgültige Abnahme übernehmen, denn erst nach der Zustellung des Feuerstättenbescheids kann der Kaminofen mit Edelstahlschornstein in Betrieb genommen werden. Für einen reibungs- und problemlosen Ablauf und eine gute Planung ist es unbedingt notwendig, dass im Vorfeld eine fachgerechte Beratung durch einen Schornsteinfeger erfolgen muss. Nur dadurch können auch die wichtigsten Punkte in Bezug auf Brandschutz und Sicherheit berücksichtigt werden. Die Verwendung von Edelstahlschornsteinen ist nicht nur als Ergänzung von Heizsystemen möglich. Ebenso können sie als Rauchabzug für die Hauptheizquelle genutzt werden. Die Edelstahlschornsteine sind Systeme, welche aus sehr hochwertigen Materialien bestehen. Dadurch können sie mit einer extrem hohen Lebensdauer aufwarten. Weiterhin ist es möglich, dass die Schornsteinsysteme individuell an die gegebenen Anforderungen angepasst werden können. Das führt dazu, dass eine unkomplizierte und komfortable Installation gewährleistet werden kann. Sie müssen einfach nur noch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger um Rat fragen. Dieser wird Ihnen dann auch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Mein Schornstein brennt! Was muss ich tun?

10 months ago

Seit geraumer Zeit nehmen die Notrufeingänge aufgrund von Schornsteinbränden kontinuierlich zu. Früher waren eher ländliche Regionen betroffen, wobei ein Schornsteinbrand auch heutzutage in Großstädten keine Seltenheit darstellt. Gleiches gilt für den Funkenflug, welcher auch bei Ihrem Schornstein entstehen kann.

Was sind die Ursachen eines Schornsteinbrandes?

Ausschlaggebend hierfür ist ganz einfach die immer größer werdende Beliebtheit vom Kaminofen und Edelstahlschornstein. Viele Menschen heizen fehlerhaft und sind unachtsam, da sie es nicht für notwendig halten, sich im Vorfeld über das richtige Befeuern solcher Anlagen zu informieren. Denn auch so ist es einem Schornsteinbrand ein Leichtes sich zu entfachen.

Aber wie kann ein Schornstein überhaupt in Brand geraten?

Im Grunde genommen kann ein Schornstein nicht brennen, da er aus feuerfestem Material errichtet wurde. Dies gilt für alle herkömmlichen gemauerten Schornsteine als auch für neuerdings gern gewählte Edelstahlschornsteine. Was ist dann der Grund? Wenn man von einem Schornsteinbrand spricht, meint man eigentlich einen Rußbrand. Dieser entsteht immer dann, wenn sich Ruß im Schlot ablagert und schließlich Feuer fängt. Ruß entsteht immer dort, wo die Verbrennung ins Stocken gerät und nicht vollständig abgeschlossen wird. Welcher Ruß im Endeffekt entsteht und verbrennt ist abhängig davon, mit welchem Brennstoff man feuert. Feste Brennstoffe beispielsweise führen zu Ablagerungen von Schmier- und Glanzruß an der Schornsteinwand, wogegen flüssige und gasförmige Stoffe zu Flockenruß führen.

Und wann brennt der Ruß?

Der Ruß gerät im Schornstein erst dann in Brand, wenn beispielsweise ein Funken als Zündungsquelle aus der Feuerstätte zu ihm gelangt. Dies geschieht über lodernde Flammen oder einfache Funken, die aus dem Ofen in den Edelstahlkamin gelangen. Ebenfalls für einen solchen Brand ausschlaggebend kann zu trockenes Holz sein bzw. Brennstoffe, die enorme Temperaturen in der Feuerstelle erzeugen. Ein Kamin- oder Schornsteinbrand wird zudem immer dann gefördert, wenn es sich bei den Ablagerungen um Glanzruß handelt, da hierbei der Kohlenstoff in Kombination mit Luftpartikeln sehr subtil verteilt ist. Hierdurch werden die Entzündung und auch die Ausbreitung vom Schornsteinbrand deutlich gefördert.

Welche Ursachen gibt es noch?

Unterschiedliche Bedingungen können für die Entstehung von Schornsteinbränden verantwortlich sein. Welche das sind, erfahren Sie nachfolgend. Ein möglicher Grund ist beispielsweise die Verwendung von Brennstoffen, die lange Flammen hervorrufen, so wie Nadelhölzer. Deren Flammen können nämlich vom Feuerraum bis in die Abgasanlage vordringen. Ein sehr häufig auftretendes Problem ist zudem die Verwendung von feuchtem Holz. Seltener aber deutlich gefährlicher ist das Verbrennen von Plastik oder anderen künstlichen Stoffen. Dies kann zur Verpechung vom Schornstein führen, welche sich durch den kleinsten Funken entzünden lässt. Starke Winde und Orkanböen können für eine ansteigende Geschwindigkeit des Zuges sorgen und den Brand ebenfalls hervorrufen. Bedenklich und nicht außer Acht zulassen ist selbstverständlich auch das korrekte Kehren vom Schornstein oder Edelstahlschornstein durch den Schornsteinfeger, sowie die im Vorfeld erfolgte korrekte Ermittlung des Querschnitts bzw. Durchmessers. Eine ausreichende Sauerstoffzufuhr sollte zudem gegeben sein.

Woran erkenne ich, dass mein Schornstein brennt? brennender Schornstein auf Wohnhaus

Zunächst ist die logischste Antwort auf diese Frage lodernde Flammen, die aus der Mündung von Ihrem Schornstein schlagen. Dicker gelb-schwarzer Rauch ist ebenfalls ein Anzeichen für einen Brand, sowie eine erhöhte Außentemperatur an der Schornsteinwand. Dann sollte sofort gehandelt werden.

Wie reagiere ich auf einen solchen Brand?

Bei einem Schornsteinbrand handelt es sich um einen ernst zu nehmenden Notfall, der eines Einsatzes der Feuerwehr bedarf. Demnach greifen Sie schleunigst zum Hörer und wählen die 112 der Notrufzentrale. Schornsteine, die noch nicht allzu alt sind, sollten einem Brand in der Regel standhalten. Dennoch kann es ab und an bei gemauerten Kaminen dazu kommen, dass bauliche Mängel vorliegen und somit für eine Ausbreitung des Schornsteinbrandes sorgen. Zusätzlich können solche Mängel dazu führen, dass Abgase und Brandgase in den Wohnraum gelangen. Desweiteren kann sich Ruß durch Nichtentzündung und die entstandene Wärme ausbreiten und ausdehnen und somit für eine Verstopfung des Schornsteins sorgen.

Wie löscht man einen Schornsteinbrand?

Ein Schornsteinbrand sollte auf keinen Fall selbst gelöscht werden. Ein Hausbesitzer ist nicht in der Lage, den Brand korrekt einzuschätzen und sollte sofort die Feuerwehr verständigen. Diese wird vor Ort als erstes prüfen, wie der Schornstein in Brand geraten konnte und das Gebäudeinnere entlang des Schornsteins auf etwaige Risse und Schäden untersuchen. Primär geht es der Feuerwehr darum, ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern und diesen zu überwachen. Enorm wichtig ist dabei, dass mögliche weitere Glutnester entdeckt und bekämpft werden. Unter keinen Umständen sollte ein Kaminbrand mit Wasser bekämpft werden, da sich dieses bei Erhitzen in Dampf umwandelt, welcher wiederum einen zu hohen Druck erzeugt. Ein Kamin hält diesem Druck nur schwer stand und könnte im schlimmsten Fall sogar explodieren. Sollte der Brand sich nicht bessern und den Schornstein weiterhin belasten, so geht die Feuerwehr in den meisten Fällen mit Löschpulver gegen ihn vor. Der Bezirksschornsteinfegermeister wird übrigens bei Schornsteinbränden ebenfalls alarmiert und wohnt dem Löschvorgang bei. Nach Beendigung des Löschvorgangs liegt es nämlich an ihm, den Schornstein zu überprüfen und ihn schlussendlich für eine weitere Benutzung freizugeben oder nicht.

Wie beuge ich einem Schornsteinbrand vor?

Sie schützen sich am besten, wenn Sie darauf achten, Ihre Feuerstätte korrekt zu befeuern bzw. zu heizen. Zudem sollte der Schlot mindestens einmal jährlich vom Kaminkehrer inspiziert werden. Man spricht hier von der gesetzlich verordneten Kehrpflicht.

Schornstein, Kaminofen, Feuer, Flamme, Licht & Wärme

10 months ago

Wenn man einen Edelstahlschornstein bezieht, dann nicht aus irgendeinem x-beliebigen Grund. Man möchte sein Eigenheim erhellen und behaglich gestalten und hierzu benötigt man eben Licht und auch Wärme. Beides bietet ein Schornstein.

Doch warum zehrt der Mensch gerade nach diesen Dingen? Feuer zählte bereits bei den alten Griechen als eines der vier Elemente. Es hat maßgeblich zur menschlichen Evolution beigetragen und der Menschheit zu einem enormen Sprung verholfen. Wenn das Feuer knistert und lodert fühlt man sich direkt geborgen und wohl in seinem Umfeld - selbst wenn das Licht nur aus Kerzenschein resultiert.

Das Feuer und der Mensch

Seit jeher erfreut sich die Menschheit am Licht und der Wärme eines entfachten Feuers. Doch warum ist das so? Die menschliche Psyche spricht extrem auf die beruhigende Wirkung von prasselndem und knisterndem Feuer im Kamin an. Selbstverständlich auch für die abgestrahlte Wärme - ganz besonders in kalten, nassen und dunklen Monaten. In dieser Zeit beschließt man zudem, das Gefühl zu teilen und nicht einsam zu sein, sondern in Gesellschaft die schöne Geborgenheit zu empfinden, die flackerndes Kaminfeuer für uns Menschen bereithält.

Wärmendes Kaminfeuer

Geschichtliche Hintergründe

Diverse Geschichten und Mythen verweisen auf die wundersame Wirkung von Feuer. Insbesondere dreht es sich hier um Traditionen und Riten. Viele alteingesessene Stämme praktizieren bis heute den Tanz um das Feuer. Zu Ostern entfachen wir bundesweit kleinere und größere Osterfeuer und zum Jahresende schießen wir an Silvester zahlreiche bunte Feuerwerkskörper gen Himmel. Feuer schafft eine ganz eigene spezielle Atmosphäre die in uns Menschen eine ganz besondere Verbundenheit hervorruft. Teilweise schreibt man Feuer sogar einen therapeutischen Effekt zu.

Woher stammt dieser Einfluss auf uns?

Wie bereits erläutert, verbinden wir mit Licht und der damit verbundenen Wärme ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Gefühl wird immer essentieller je kälter und dunkler die Jahreszeit ist.

Und woher stammen die unterschiedlichen Farben im Feuer?

Ihr Kaminfeuer kann unterschiedliche Farben aufweisen. Dies ist immer abhängig von der Temperatur des Feuers, wobei Flammen, die weniger Sauerstoff aufweisen rötlich erleuchten und die mit mehr Sauerstoffgehalt eher bläulich schimmern. Kerzen hingegen weisen oftmals orange-gelbliche Färbungen auf.

Die chemische Reaktion beim Verbrennungsvorgang

Flammen zu erklären ist nicht die leichteste Angelegenheit, da hier mehrere chemische Elemente reagieren. Grundsätzlich handelt es sich bei Feuer um Oxidation, einen Prozess der die Entstehung von Flammen hervorruft. Sauerstoff dient hierbei als Oxidator. Kohle, Holz, Benzin und Erdöl enthalten Kohlenstoff. Die Zusammenführung dieser Stoffe mit Sauerstoff und einem entzündenden Funken bewirkt schließlich die Verbrennung und damit Flammen.

Und das ist für meinen Schornstein ungefährlich?

Ja, diesen Vorgang gibt es schließlich überall, wo es brennt. Feuer und Flammen bleiben zudem im Feuerraum von Ihrem Kaminofen und gelangen gar nicht erst bis in Ihren Edelstahlschornstein. Sie können also beruhigt heizen, es sich gutgehenlassen und brauchen sich nicht um Edelstahlschornsteine oder andere Dinge den Kopf zu zerbrechen, während Sie sich wohlig warm vor Ihrem Kaminofen an den lodernden Flammen erfreuen.

Kennzeichnung der Schornsteine

10 months ago

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum auf Ihrem Schornstein eine lange Nummer aufgedruckt bzw. eingestanzt ist? Für den Fall, dass Sie sich diese Frage eines Tages stellen, beispielsweise beim Kauf von einem Leichtbauschornstein oder einem doppelwandigen Edelstahlschornstein, bekommen Sie hier im Nachfolgenden eine Antwort.

Warum gibt es eine Kennzeichnung für Schornsteine?

Für jeden Schornstein gibt es eine Leistungserklärung des Herstellers. Diese Leistungserklärung basiert auf der technischen Dokumentation des Herstellers und soll dem Hausbesitzer mehr Sicherheit bezüglich der Qualität des Schornsteins bieten. Laut EU-Norm müssen alle Bauprodukte inklusive Schornsteine mit einer Leistungserklärung gekennzeichnet sein. Bei der Leistungserklärung handelt es sich um ein umfangreiches Dokument von bis zu drei Seiten. Um einzelne Schornsteine untereinander leichter vergleichen zu können, wurde ein einheitliches System der Klassifizierung eingeführt. Wesentliche Kriterien der Leistungserklärung werden hier in Kürzeln zusammengefasst. Dies wird nach den DIN-Vorschriften EN 1856-1/2 und EN 14891-2 geregelt.

Geprüft-Stempel bei genormten Schornsteinen


Die Nummer auf dem Schornstein muss eine genaue Produktbezeichnung und CE-Kennzeichnung enthalten.
Ein Schornstein ohne Kennzeichnung darf laut den Landesverordnungen nicht verbaut werden.
Die Kennzeichnungsnummer ist nicht nur die Artikelbezeichnung oder die Modellnummer, sondern stellt die umfangreichere Leistungserklärung des Herstellers in Kurzform auf dem Schornstein dar.


Kennzeichnung im Detail

Die erste und zweite Stelle stehen für die Produktbezeichnung. Hier findet man die Charge, das Modell und die Serie des Schornsteins.

Die dritte Stelle steht für den Verwendungszweck.

An der vierten Stelle findet man den Namen und die Anschrift des Herstellers.

Falls diese vorhanden sind, stehen an fünfter Stelle die Kontaktdaten eines Bevollmächtigten.

Die sechste Stelle sagt aus, nach welchem festgelegten und klassifizierten System die Leistungsbeständigkeit von dem Schornstein bewertet und geprüft wurde.

Die siebte Stelle gibt die welche neutrale Zertifizierungsstelle vor Ort an, die den Schornstein im Werk kontrolliert hat.

An achter Stelle findet man die Leistungsmerkmale des Schornsteins, welche Leistung der Schornstein erbringen soll und die EU Norm, die erfüllt wird. Leistungsmerkmale wären beispielsweise die Druckfestigkeit, der Strömungswiderstand, der Wärmedurchlasswiderstand und der Korrosionswiderstand.

An neunter und letzter Stelle steht die juristisch gültige Erklärung und Unterschrift.

Beispiel ES Chimney System

System-Abgasablage ES-TL EN 1856-1 T600 N1 D V2 L50050 G50

T600 steht für eine bestimmte Temperaturklasse. G50 steht für die Rußbrandbeständigkeit. Diese bezeichnet den notwendigen Abstand zu brennbaren Werkstoffen. Die Zahl beziechnet den Abstand in Millimetern.

Unsere Edelstahlschornsteine entsprechen mit T600 der höchsten Temperaturklasse und weisen eine 25 Millimeter starke Isolierung aus Keramikfaser auf. Das verwendete Material ist V4A Edelstahl (innen) sowie V2A Edelstahl (außen).

Einfluss von Witterungsbedingungen auf Ihren Schornstein

10 months ago

In gewissen umweltbedingten Situationen kann es zu so genannten Inversionswetterlagen kommen. Dies bedeutet, dass untere Schichten der Luft kälter sind, als die darüber liegenden Schichten. Hieraus resultiert eine höhere Belastung durch Feinstaub und eine zeitweise Dysfunktion des Zugverhaltens von Ihrem Edelstahlschornstein. Solche Wetterbedingungen sind demnach nicht außer Acht zu lassen. Bei Auftreten eines solchen Umwelteinflusses ist es ratsam, Ihren Schornsteinfeger zu konsultieren, um zunächst fehlerhaftes Verhalten der Feuerstätte und der Abgasanlage, also Ihrem Schornstein, auszuschließen. Im Nachgang kann er sich lösungsorientiert der Inversion widmen.

Was bedeutet Inversion?

Eine Inversion entsteht, sobald die untere Luftschicht kühler ist als die darüberliegenden, was normalerweise umgekehrt der Fall ist. Um das Temperaturgefälle auszugleichen, bedarf es stetig warmer Luft, die aus den unteren Schichten in die oberen strömt. Die Temperatur der Luft wird mit zunehmender Höhe sukzessiv kühler. Umgekehrt ist dies bei einer Inversionswetterlage.

Entstehung von Inversionen

Durch Kondensation kann ein Teil der Wärmeenergie verloren gehen, was zu einer Absinkinversion führt. Turbulenzinversionen beispielsweise bilden sich dann, wenn eigentlich stabile Luftschichten durchmischt werden. Für unsere Breitengrade sind Aufgleitinversionen typisch. Gerade im Winter trifft warme atlantische Luft auf die kühlere Luft hier vor Ort. Durch die erzwungene Kondensation bildet sich unter anderem Hochnebel, welcher dafür sorgt, dass die vorherrschende Inversion nicht aufgelöst wird. Entscheidend für die Entstehung von Inversionen ist ein klarer, wolkenloser Himmel. Höhenunterschiede in Bodennähe sorgen zusätzlich für eine Förderung der Inversionswetterlage.

Edelstahlschornstein vor Hochnebelkulisse

Auswirkungen auf Ihren Edelstahlschornstein

Feuerstätten weisen von sich aus kein Zugverhalten auf. Der Zug entsteht erst durch einen Unterdruck in Ihrem Schornstein. Inversionen beeinflussen die Druckverhältnisse in Ihrem Edelstahlkamin. Erwärmte Abgase werden bei solchen Wetterlagen den Schlot herab wieder in Richtung Kaminofen gedrückt. Das Gefährliche daran ist, dass Sie den Schornstein nicht nutzen, um nach außen zu gelangen, sondern in das Geäudeinnere gelangen.

Wie zieht mein Schornstein wieder korrekt?

Wenn Ihr Schornstein nicht so zieht, wie er sollte, dann tun Sie sich selbst einen Gefallen und konsultieren Sie Ihren Kaminkehrer, Schornsteinfeger bzw. Rauchfangkehrer und schildern Sie ihm Ihr Problem. Dieser kann ganz bestimmt Abhilfe schaffen, indem er Ihren Edelstahlschornstein auf Mechanik, Konfiguration, Technik und Umwelteinflüsse testet. Nach den Tests sowie der Inspektion erhalten Sie dann einige Hinweise und Empfehlungen zu Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um den korrekten Zug in Ihrem Kamin wiederherzustellen.

Was denn zum Beispiel?

Sie haben bestimmt schon einmal was von Lockfeuern gehört. Diese dienen der Erwärmung der Luft im noch kalten Schornstein. Sie können sie ganz einfach im Feuerraum vom Kaminofen entzünden. Wärmedifferenzen werden so ausgeglichen und sorgen für den ausgebliebenen Unterdruck.